201710Mai

PixelZoomer für Chrome: Erweiterung steht bereit

Bei Mozilla hat sich in Bezug auf Firefox in der letzten Zeit einiges getan. So hat sich unter Anderem auch die Architektur für Erweiterungen geändert, so dass inzwischen auch WebExtensions möglich sind. Ich habe PixelZoomer nun in eine WebExtension umgewandelt und somit war der Weg zu einer Chrome-Erweiterung nicht mehr weit: PixelZoomer ist ab sofort im Chrome Web Store verfügbar und kann in Chrome verwendet werden.

PixelZoomer für Chrome

Da PixelZoomer für Windows ein neues Design spendiert bekommen hat, habe ich das neue Aussehen in die aktuellen Versionen von PixelZoomer einfließen lassen. Die Chrome-Erweiterung arbeitet wie gehabt und bietet die gleichen Funktionen wie das Firefox-Pendant. Lediglich die anpassbaren Tastaturkürzel wurden vorerst ausgelassen und werden bei Bedarf implementiert. Dafür lässt sich in Chrome die globale Tastenkombination zum Öffnen von PixelZoomer anpassen.
Übrigens: Auch für Firefox steht eine neue Version bereit, die auf der WebExtension-Architektur basiert.

201627Nov

PixelZoomer für Windows: Jetzt verfügbar

Es ist geschafft: Das Projekt ist zwar schon seit einiger Zeit fertiggestellt, aber es musste auch noch eine entsprechende Website her. Ab sofort ist meine Firefox-Erweiterung PixelZoomer auch als Windows-Anwendung verfügbar! PixelZoomer für Windows ist kostenlos und kann direkt heruntergeladen werden. Die Anwendung ist eine Weiterentwicklung der Firefox-Extension. Sie erstellt beim Start einen Desktop-Screenshot und bietet die gewohnten Tools. Das Programm basiert auch weiterhin auf Mozilla-Technologie. Durch das Laufzeitpaket XULRunner läuft die Anwendung zuverlässig in allen gängigen Windows-Versionen, wobei Windows 8 oder höher zu empfehlen ist.

PixelZoomer für Windows

Durch den Einsatz von XULRunner konnte ich den Großteil der Firefox-Erweiterung übernehmen: Lediglich die Screenshot-Erzeugung musste neu in C++ implementiert und anschließend als XPCOM-Komponente eingebunden werden. In diesem Zuge habe ich PixelZoomer gleich ein neues User Interface verpasst und einige Anpassungen vorgenommen. Zudem lassen sich Grafiken aus der Zwischenablage einfügen, wodurch auch MouseOver- und Hover-Effekte analysiert werden können.
Mit der Windows-Variante von PixelZoomer ist die Pixelanalyse nicht mehr auf Firefox beschränkt. Es können alle beliebigen Browser verwendet werden, da die Anwendung einen Screenshot des gesamten Desktops erzeugt (bei mehreren Monitoren kann ausgewählt werden). Zudem können auch einfach Browser nebeneinander angeordnet werden, um einen direkten Vergleich zu haben. Oder aber die Designvorlage kann analysiert werden, wenn beispielsweise Abstände überprüft oder Farbwerte abgelesen werden sollen.
PixelZoomer für Windows ist ab jetzt in Version 1.0 verfügbar. Einen Update-Mechanismus gibt es in der Form nicht, jedoch wird im Hilfe-Fenster angezeigt, ob eine neue Programmversion verfügbar ist. Viel Spaß mit der Anwendung!

201607Aug

Windows 10: Fensterpositionen und -größen speichern

Wer sich mit Windows 10 angefreundet hat und es täglich produktiv im Einsatz hat, wird die Arbeit mit dem Betriebssystem zu schätzen wissen. Ab und an können allerdings kleinere Unstimmigkeiten auftreten, die sich in unerwünschten Nebeneffekten äußern. Einer dieser Nebeneffekte zeichnet sich in der Fensterverwaltung aus: Hier nehmen zuvor geöffnete Fenster beispielsweise nach einem Neustart des Rechners nicht unbedingt die vorherige Größe und Position ein. Zudem kommt es darauf an, ob Fenster mit Tastenkombinationen (mittels WIN-Taste) an ihre Position gebracht wurden. Ärgerlich ist es da, wenn wiederkehrende Anwendungen und deren Fenster täglich erneut auf die gewünschte Größe eingestellt werden müssen.

Wer sich die Arbeit sparen möchte, kann ein einfaches AutoHotkey-Skript wie DockWin nutzen: Sind alle gewünschten Anwendungen geöffnet und haben die Fenster ihre Zielgröße und -position, können die entsprechenden Fensterdaten per Tastendruck gespeichert und geladen werden:

  • WIN + SHIFT + 0 = Fensterpositionen speichern
  • WIN + 0 = Fensterpositionen laden

Wird der Rechner also neu gestartet, müssen dann nur die üblichen Programme gestartet werden. Anschließend können deren Fensterpositionen und -größen einfach mit dem AutoHotkey-Skript geladen werden. Das Skript unterstützt auch mehrere Monitore.

201609Jul

JavaScript: Asynchrone Abläufe mit Zonen steuern

Die Arbeit mit asynchronen Abläufen kann in JavaScript seit geraumer Zeit durch Promises und entsprechenden Bibliotheken erleichtert werden. Gerade JSON-Requests und deren Verarbeitung wird durch Promises wesentlich einfacher, da keine verschachtelten Callbacks mehr benötigt werden. Verbinden lassen sich asynchrone Abläufe auch mit Observables, wie man sie beispielsweise von Knockout kennt. Angular 2 etwa greift hierfür auf die ReactiveX-Observables zurück. Ebenfalls neu in Angular 2 ist das Konzept von Zonen: Bei einer Zone handelt es sich um einen Ausführungsbereich, der sich über asynchrone Aufrufe erstreckt. In JavaScript wird dadurch das Konzept eines lokalen Threadspeichers simuliert.

JavaScript - Asynchrone Abläufe mit Zonen steuern

Das AngularJS-Team hat für diesen Zweck die Bibliothek Zone.js entwickelt, die fester Bestandteil von Angular 2 ist und mittlerweile auch als Standalone-Bibliothek genutzt werden kann. Inspiriert wurde Zone.js von dem Zonen-Konzept von Dart. Mit Zonen lassen sich also asynchrone Verarbeitungen, wie etwa setTimeout oder Promises, gezielt steuern. Eine vereinfachte Implementierung von Zonen gibt es zum Beispiel mit can-zone. Auf der GitHub-Seite finden sich Code-Beispiele, wie einfache Zonen umgesetzt werden können. Bis es Zonen in den EMCAScript-Standard schaffen, dürfte noch eine Weile vergehen. Bis dahin eignen sich derartige Frameworks also bestens.