201429Okt

jQuery 3.0: Die nächsten Generationen des Frameworks

Unter dem Titel "jQuery 3.0: The Next Generations" wurde heute ein Blog-Eintrag von den jQuery-Entwicklern veröffentlicht, in dem eine Art Roadmap für die künftigen Versionen der Bibliothek genannt wird. Es geht dabei vor allem um die Unterstützung älterer Browser wie Internet Explorer 8, Opera 12 und Safari 5. Bisher gibt es dazu jQuery in den Varianten 1.x, wohingegen 2.x auf moderne Webbrowser ausgelegt. Die kommenden Versionen werden unter der Versionsnummer 3 geführt werden und Version 1.x wird zu "jQuery Compat 3.0", während jQuery 3.0 den Nachfolger der aktuellen Version 2.1.1 repräsentieren wird.

jQuery 3.0: The Next Generations

Nützlich ist auch die Information, dass HTML-basierte Android- und iOS-Anwendungen (also auf Basis von beispielsweise Adobe PhoneGap und Apache Cordova) mit Version 3.0.0 fahren können, da hier die Webbrowser bzw. die Browser-Engines der WebViews entsprechende Funktionalitäten aufweisen. Die kommenden 3.0-Packages wird es wie gehabt bei npm und Bower sowie auf den jQuery- und Google-CDNs geben. Entsprechend werden die Pakete dann "jquery-compat-3.0.0.js" oder "jquery-3.0.0.js" benannt sein.

201426Okt

Flux: Unidirektionaler Datenfluss mit AngularJS

Facebook macht mit seiner Flux-Architektur schon seit einiger Zeit Gebrauch von dem Prinzip des unidirektionalen Datenflusses. Grundsätzlich muss das Flux-Konzept nicht unbedingt mit Facebooks React-Framework umgesetzt werden, denn es handelt sich nur um eine Alternative zum klassischen MVC-Ansatz, die auf moderne Web-Applikationen ausgelegt ist. Bei Flux findet sich die eigentliche Business-Logik in den Stores, die die Daten aus den Views durch Dispatcher erhalten. Dieses Konstrukt lässt sich auch einfach mit AngularJS umsetzen – ein Beispiel dafür liefert dieser Beitrag, der die verschiedenen Bereiche beleuchtet.

AngularJS - Superheroic JavaScript MVW Framework

In dem Artikel greift der Entwickler Victor Savkin zudem auf ES6-Elemente wie Arrow Functions oder class zurück, um die entsprechenden Funktionalitäten umzusetzen. Auch der EventEmitter, der als Message-Bus-System fungiert, wird in dem Beitrag selbst geschrieben. Hierfür könnte aber auch auf $scope.emit zurückgegriffen werden, da AngularJS bereits von Haus aus mit einem soliden PubSub-System ausgestattet ist.
Der Beitrag dürfte dennoch interessant für Webentwickler sein, die den Flux-Ansatz einmal ohne React und JSX ausprobieren wollen. Zudem gibt der Autor Hinweise auf eine mögliche Komplexität, die sich durch Flux in einer größeren Anwendung ergeben kann.

201421Okt

Koa: Node.js-Framework für WebApps auf ES6-Basis

Wer mit Node.js unterwegs ist und eigene Web-Anwendungen oder APIs bauen möchte, wird an Express.js oder zumindest Connect nicht vorbeikommen. Die Frameworks bieten alles, was für einfache und auch komplexe Server-Anwendungen notwendig ist. Das Team hinter Express.js hat nun ein weiteres Node.js-Framework namens Koa veröffentlicht. Das Interessante daran: Es kommt fast ohne Callbacks aus und basiert auf ECMAScript 6, was mit der --harmony-Option aktiviert werden kann.

Koa - next generation web framework for node.js

In einem ersten Tutorial geben die Koa-Entwickler Einblicke in die wichtigen Konzepte von ES6, auf denen Koa aufbaut. Dazu zählen Generator-Funktion, for-of-Schleifen und auch Thunks. Die Grundidee hinter diesen Techniken besteht darin, die Ausführung des Codes schrittweise und dennoch asynchron ablaufen zulassen. Zudem können über Thunks Callback-Rückgabewerte nach außen gereicht werden, wodurch wiederum gekapselte Funktionen möglich werden, die einem Teilbereich zugeordnet sind. Man darf also gespannt sein, denn schon jetzt versprechen Thunks einen Weg aus der Node.js-Callback Hell.

UPDATE
Mittlerweile wurde auch Teil 2 des Tutorials veröffentlicht.

201418Okt

Node.js: Desktop-File-Player auf Node-Webkit-Basis

Mit dem Node-Webkit-Projekt lassen sich ähnlich wie mit Mozillas XULRunner Desktop-Anwendungen für Windows, Mac OS X und Linux erstellen und dabei mit HTML, CSS und JavaScript entwickeln. Das Node-Webkit erlaubt die Ausführung von Node.js-Skripten, wodurch schnell und einfach funktionsfähige Desktop-Apps erzeugt werden können. Mit Gravit.io steht beispielsweise ein erster Vektor-Editor zur Verfügung und mit dem Node-Webkit File Player gibt es nun ein weiteres interessantes Projekt, mit dem diverse Dateitypen wie etwa TXT, LOG, JSON, MD, MP3, MP4, PNG oder JPEG "abgespielt" werden können.

Node-Webkit File Player - A File player for your desktop

Das Projekt dürfte eine gute Inspirationsquelle für eigene Desktop-Anwendungen sein. Es basiert neben Webkit auf den bewährten Frameworks Express und AngularJS. Das Scaffolding übernimmt der Generator slush-wean und alle weiteren Infos finden sich in dem Blog-Beitrag. Der Entwickler hat noch einen weiteren Beitrag verfasst, in dem es allgemein um erste Apps mit Node-Webkit geht.