201522Apr

JS.ORG: Subdomain für JavaScript-Entwickler per GitHub

Für JavaScript-Entwickler, die bereits über einen GitHub-Account verfügen, gibt es jetzt eine Möglichkeit, das eigene Github-User-Repository mit einer JS.ORG-Subdomain zu verknüpfen. Auf der Website finden sich die notwendigen Schritte: Im Grunde muss nur die gewünschte JS.ORG-Subdomain dem CNAME-Eintrag des User-Repositories hinzugefügt werden. Ob der gewünschte Domain-Präfix noch frei ist, kann hier eingesehen werden.

JS.ORG - Providing nice and free domains for GitHub Pages since 2015

Ist die CNAME-Datei erstellt und in das User-Repository übertragen worden, muss ein Pull-Request auf das JS.ORG-Repository gemacht werden. Der Entwickler verspricht, den gewünschten CNAME-Eintrag innerhalb von 24 Stunden der Liste hinzuzufügen. Die Domain ist dann aktiv und das User-Repository ist von diesem Zeitpunkt an nicht mehr über *.github.io, sondern *.js.org erreichbar.

201516Apr

Osmosis: Website-Quelltexte verarbeiten mit Node.js

Wer mit Node.js den Quelltext von Webseiten auslesen und verarbeiten möchte, kann dazu beispielsweise das Modul Scraper.js nutzen, das bereits mit ausreichend Funktionalitäten bestückt ist. Neu in diesem Bereich ist das Modul Osmosis, das auf Promises basiert und dadurch Piping ermöglicht. Zudem werden verschachtelte Callbacks überflüssig.

Mit Osmosis lassen sich GET- und POST-Abfragen auf eine URL schicken und anschließend mit verschiedenen Funktionen verarbeiten. Per .find() sind CSS- und XPath-Queries möglich und weiterführende Links können mit .follow() ausgelesen werden. Per .set() lassen sich Informationen in das finale data-Objekt schreiben, das die gewünschten Daten repräsentiert. Das Projekt sollte im Auge behalten werden, denn laut Entwickler wird das Modul um eine Funktionalität erweitert werden, mit der auch dynamisch erzeugter Inhalt von Websites verarbeitet werden kann.

201501Apr

React Native: Native Apps mit React/JavaScript erstellen

Und noch einmal Facebook: Bei den hauseigenen Open Source-Projekten tut sich momentan etwas. Noch steht die Veröffentlichung der eigenen IDE namens Nuclide aus und inzwischen wurde auch das Framework React Native zum Open Source-Projekt gemacht. Damit lassen sich native Apps für mobile Geräte auf Basis von React erzeugen. Derzeit steht nur die iOS-Version bereit, womit sich jedoch schon arbeiten lässt. Installiert wird das Framework per Node.js und auch die App-Entwicklung stützt sich ganz auf die V8-Engine: Zu Beginn läuft ein lokaler Server, auf den die App zugreift, so dass die App bzw. der View bei Code-Änderungen nur per Tastenkürzel neu geladen und nicht neu kompiliert werden muss.

React Native - A framework for building native apps using React

Das Beispiel funktioniert soweit einwandfrei, doch will man komplexere Anwendungen erstellen oder andere React-Widgets benutzen, erfordert es schon tiefer gehende Kenntnisse des Facebook-Frontend-Frameworks. Bei GitHub finden sich schon etliche Beispiele, welche die verschiedenen Komponenten oder gar Spiele demonstrieren.
Insgesamt ist der Ansatz interessant, allerdings lässt die Android-Unterstützung noch auf sich warten. Daher empfiehlt sich für die schnelle Entwicklung hybrider Cross-Plattform-Apps auf JavaScript-Basis vorerst das Ionic-Framework, das auf AngularJS und PhoneGap bzw. Cordova basiert und eigene JavaScript-/CSS-Komponenten bietet. Wer also ohnehin schon mit AngularJS vertraut ist, dürfte mit dem Ionic-Framework bestens bedient sein. Auch hier geht die App-Entwicklung dank Node.js und LiveReload sehr schnell von statten.

201528Mär

Nuclide: Facebook-IDE für React, Hack und Flow

Die Entwickler von Facebook bereiten derzeit die Veröffentlichung einer quelloffenen Entwicklungsumgebung (IDE) vor, die den Namen Nuclide trägt und auf GitHubs Atom-Editor basiert. Nuclide wird die volle Unterstützung (Auto-Vervollständigung, Syntaxhervorhebung, etc.) für die Eigenentwicklungen von Facebook enthalten: Dazu zählt zum einen das Projekt Hack, einem Just-In-Timer-Compiler für PHP, der unter Anderem statische Typisierung bietet. Weiterhin wird Flow unterstützt, mit dem statische Typisierung auch in JavaScript möglich wird. Und schließlich unterstützt Nuclide das React-Framework, dem Frontend-Kern von Facebook.

Nuclide - a unified IDE

Man darf gespannt sein, wie Nuclide bei den Entwicklern ankommen wird. Bisher sieht das Projekt vielversprechend aus, auch wenn derzeit nur ein Screenshot verfügbar ist. Es wird sich zeigen, ob es sich wirklich um eine voll ausgestattete IDE handelt, die mit WebStorm mithalten kann — dieser hat sich mittlerweile zum Platzhirsch gemausert und immerhin bietet dieser ebenfalls Support für React und JSX-Templates. Zudem werden Meteor- und PhoneGap/Cordova/Ionic-Anwendungen unterstützt und auch die Entwicklung mit Polymer, TypeScript, Dart, Node.js, ES6, Gulp, Grunt und CSS3 werden wesentlich erleichtert.
Die Open-Source-Projekte von Facebook sind übrigens hier einsehbar.