Angular: Erweiterte JavaScript-Apps mit MVC
Für die objektorientierte Entwicklung von reinen JavaScript-Webanwendungen bieten sich Frameworks wie Spine oder Backbone an — mit derartigen Bibliotheken lässt sich das Model-View-Controller-Pattern (MVC) komfortabel einsetzen und zudem können URL-Fragmente für das direkte Routing auf Funktionen verwendet werden. Bestimmte Daten sollten in diesem Zusammenhang über JSON-REST-Webservices ausgelesen werden. Wer dann noch Dependency Injection, deklarative UI-Templates oder erweitertes Scope-Handling benötigt, sollte sich das Framework Angular ansehen.

Mit dem JavaScript-MVC-Framework lassen sich besonders gut Web-Apps entwickeln, die komplexer Natur sind und bestimmten Anforderungen gerecht werden müssen. Angular erlaubt Zweiweg-Data-Bindings, wodurch DOM-Manipulationen an den Ziel-Elementen überflüssig werden: Änderungen in der Ausgabe (View) werden automatisch mit dem Daten-Model abgeglichen, wodurch Aktualisierungen in Echtzeit ohne zusätzlichen Aufwand vorgenommen werden können. Angular kommt mit einem eigenen Namespace und funktioniert dadurch in allen Klasse-A-Browsern:
- <!doctype html>
- <html xmlns:ng="http://angularjs.org">
- <script src="angular-0.9.15.min.js" ng:autobind></script>
- <body>
- Name: <input type="text" name="user" value="Welt" />
- <hr/>
- Hallo {{user}}!
- </body>
- </html>
Den Einstieg erleichtert diese Seite und fertige Rezepte gibt es im Kochbuch.