201226Jun

Brackets: Quelloffener Code-Editor von Adobe

Vor einiger Zeit hatte Adobe mit der Entwicklung eines eigenen Code-Editors begonnen, der auf HTML, CSS und JavaScript basiert. Das Projekt Brackets steht schon seit geraumer Zeit bei GitHub zum Download bereit und hat nun eine stabile Version erreicht. Brackets bietet ein Extension-System und lässt sich durch gängige Webtechnologien erweitern. Zudem können Änderungen in Echtzeit in Chrome angesehen werden (weitere Browser sollen folgen).

Adobe Brackets

Brackets steht als Windows- und Mac OS X-Anwendung zum Download bereit und hat eine Größe von etwa 30 MB. Die Oberfläche ist schlicht gehalten und in der Sidebar steht ein Dateibrowser zur Verfügung. Interessant ist die Funktion, CSS- und JavaScript-Code direkt im HTML-Quellcode bearbeiten zu können. Der Editor wurde mit dem Gedanken entwickelt, Webentwicklern eine möglichst optimale Entwicklungsumgebung zu bieten, die zudem durch die entsprechenden Techniken erweitert werden kann. Extensions wie JSHint oder CSSLint stehen bereits zur Verfügung. Adobe bittet um die aktive Mithilfe am Projekt, was sicherlich interessant werden dürfte für die Webentwickler-Gemeinschaft.

Kommentare

Dennis schrieb am 05.07.2012 #1

Hi Matthias,

"…was sicherlich interessant werden dürfte für die Webentwickler-Gemeinschaft"

Hast Du den Editor selbst schon im Gebrauch bzw. schon getestet? Würde vor dem installieren erst ein wenig von deinen Erfahrungswerten schöpfen.

Sonnige Grüße
Dennis

Matthias schrieb am 06.07.2012 #2

Ja, ich hatte ihn schon einmal getestet, um mir einen Überblick zu verschaffen. Durch seine Erweiterbarkeit ist der Editor schon interessant, da sich eigene Entwicklungen integrieren lassen. Allerdings bin ich noch unsicher, ob sich der Editor wirklich als HTML/CSS/JS-Werkzeug durchsetzen kann. Das kontextsensitive Inline-Editing ist ein schönes Feature, aber dann fehlen mir bei Brackets doch zu viele Funktionen, die ich in Notepad++ nicht mehr missen möchte. Der Editor befindet sich noch in einem frühen Stadium, daher lässt sich momentan schwer sagen, in welche Richtung das Projekt noch gehen wird.