201125Feb

CDN JS: Weiteres CDN für kleinere Bibliotheken

Manchmal kann es von Vorteil sein, wenn bestimmte Ressourcen einer Website, wie etwa JavaScript-Bibliotheken, von einem zweiten Server geladen werden. Dadurch können die Daten, die sich auf dem ersten Server befinden, parallel geladen werden. Der Einsatz eines Content Delivery Networks (CDN) kann in vieler Hinsicht ein Nutzen sein. Es muss auch nicht immer ein eigener CDN-Server sein und so gibt es verschiedene Anbieter, die etliche Bibliotheken per Cloud ausliefern. Während mit der Google Libraries API die wichtigsten JavaScript-Frameworks zur Verfügung stehen, finden sich bei den Cached Commons auch weniger bekannte und dennoch interessante Bibliotheken.
Wer dann noch nicht fündig geworden ist, kann auch einen Blick auf CDN JS werfen: Hier werden kleinere JavaScript-Module über Amazon CloudFront ausgeliefert, wodurch schnelle Übertragungszeiten gewährleistet werden können.

CDN JS

Das CDN JS-Projekt befindet sich noch im Aufbau, enthält aber schon viele nützliche Bibliotheken, die durch Tags gekennzeichnet sind. So findet sich in der Liste etwa auch das Skript CamanJS, mit dem sich Bildmanipulationen über JavaScript durchführen lassen.
CDN JS basiert auf den Wünschen und Ideen der Community und steht zudem bei GitHub zur Verfügung.

Kommentare

Webmasterle schrieb am 26.02.2011 #1

Eine grundsätzlich gute Idee, aber mit Erscheinen des IE9 und den dann sicherlich folgenden Tipps von Computer-Bild & Co. "Wie Sie anonym(er) surfen" zum Thema "Tracking Protection", werden diese CDN-gehosteten Libs leider automatisch gesperrt werden.

Einfach mal den Screenshot hier genau anschauen, v.a. den zweiten Eintrag:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Release-Kandidat-von-Internet-Explorer-9-veroeffentlicht-1187069.html?view=zoom;zoom=1

Aus dem Artikel: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Release-Kandidat-von-Internet-Explorer-9-veroeffentlicht-1187069.html

Matthias schrieb am 27.02.2011 #2

Danke für die Links. Das dürfte in der Tat ein kritischer Aspekt werden, sobald die Verbreitung des Internet Explorer 9 stattgefunden hat. Die automatische "Filterung" greift wohl, sobald eine Ressource auch auf anderen Seiten verwendet wird und wenn diese Option voreingestellt sein sollte, dürften auch die größeren CDNs wie das von Google oder Microsoft selbst blockiert werden (was ja im Screenshot schon der Fall ist).
Ob die Filterung von IE9 aber dann noch sinnvoll ist, dürfte fraglich sein. Benutzer werden sich fragen, warum bestimmte Elemente einer Seite nicht mehr funktionieren, nur weil jQuery blockiert wurde. Ich bin gespannt, welche exotischen Lösungsansätze man für dieses Problem finden wird.