201312Nov

Firefox: Shader Editor ermöglicht Echtzeit-Bearbeitung

Für OpenGL- bzw. WebGL-Entwickler dürfte dank Mozilla ein kleiner Traum in Erfüllung gehen: Ab Firefox 27, der momentan über den Nightly-Kanal heruntergeladen werden kann (inzwischen schon Version 28), wird in den Firefox Developer Tools ein "Shader Editor" integriert sein. Wie in diesem Artikel nachzulesen ist, kann der Shader Editor über die Einstellungen des Entwickler-Panels aktiviert werden. Die Seite muss neu geladen werden, damit der WebGL-Kontext erkannt werden kann. Ist dies geschehen, können alle einzelnen Shader-Programme der laufenden WebGL-Anwendung in Echtzeit bearbeitet oder deaktiviert werden. Dabei ist besonders hilfreich, dass die Codes des Vertex- und Fragment-Shaders separat voneinander bearbeitet werden können.

Firefox - Live editing WebGL shaders with Firefox Developer Tools

Allein die "Epic Citadel"-Anwendung, eine Web-Demo der Unreal Engine, verwendet über 200 verschiedene Shader — also kleine Programme, welche direkt auf der GPU der Grafikkarte ausgeführt werden und grafische Echtzeit-Effekte erlauben. Mit Shadern lassen sich hochkomplexe Visualisierungen und Animationen umsetzen, die allerdings nicht immer leicht zu verstehen sind. Daher stellt der Shader Editor eine große Hilfe dar, wenn es um das Verständnis eines Shader-Programms geht. Wer den Editor ausprobieren will, kann beispielsweise auch die Shader der GLSL Sandbox verändern und die Auswirkungen sofort betrachten.