201022Jun

OpenWYSIWYG: JavaScript-Editor für Websites

Umfangreiche WYSIWYG-Editoren gerhören zum Repertoire eines guten Content-Management-Systems. Durch die JavaScript-Anwendungen werden textarea-Bereiche mit etlichen Funktionen ausgestattet, um Benutzern die Eingabe und Formatierung von Texten zu erleichtern. Einer der bekanntesten WYSIWYG-Editoren dürfte der CKEditor, der zuvor den Namen "FCKEditor" trug.
Wer eine Alternative ausprobieren möchte oder einfach auf der Suche nach einem anderen Editor ist, sollte sich das OpenWYSIWYG-Projekt ansehen. Dabei handelt es sich um einen ausgereiften JavaScript-Editor, der ähnliche Features wie die bekannten WYSIWYG-Editoren bietet.

OpenWYSIWYG - Open Source Cross-Browser WYSIWYG Editor

Auf der Demo-Seite kann die Anwendung getestet werden. Zu den Hauptfunktionen zählen die bekannten Textformatierungen (fett, kursiv, unterstrichen, farbig, usw.), Textausrichtungen, Listen, eine Schriftart-Vorschau und weitere Optionen. Sehr schön ist die "Vollbild"-Funktionalität, mit der sich der Editor per Knopfdruck auf die Größe des Browserfensters maximieren lässt. Weiterhin gibt es einen Farbwähler, erweiterte Möglichkeiten zur Bearbeitung von Tabellen und Optionen für das Platzieren von Bildern.
Die Implementierung des Editors ist denkbar einfach:

  • WYSIWYG.attach("textarea1");

Das Projekt wurde unter der LGPL veröffentlicht und steht hier zum Download bereit. Der Editor funktioniert auch unter Internet Explorer 6.

Kommentare

Matthias R. schrieb am 22.06.2010 #1

Einen "Cross-Browser-Editor" würde ich das nun nicht nennen.
Als ChromePlus Nutzer wird man mit der Meldung begrüßt das der Browser nicht unterstützt wird!

@Xarem schrieb am 22.06.2010 #2

Meine Meinung, mit Chrome läuft er leider nicht. Ich bleibe bei TinyMCE, sehr schön anpassbar.

Matthias schrieb am 22.06.2010 #3

Ich habe das Wort "Cross-Browser-Editor" aus dem Artikel gestrichen ;-)
Der Editor wurde wohl schon zu Zeiten entwickelt, als es Chrome noch nicht gab. Oder aber man wollte keine Anpassung für den Google-Browser vornehmen. Man kann das Projekt ja im Hinterkopf behalten — es treten ja manchmal spezielle Spezialfälle ein, in denen aus einem bestimmten Grund eine bestimmte Maßnahme erforderlich ist :-)