Photoshop: Textdarstellung für Webdesign
Beim Gestalten von Websites in Photoshop werden in der Regel schon Fließtexte platziert und in einer Systemschrift angelegt. Damit es keine großen Abweichungen in der späteren HTML-Darstellung gibt, sollte man die Glättungsmethode richtig einstellen.
Wenn es nach Webdesignern ginge, würde Photoshop für die Textdarstellung eine Auswahl an existierenden Rendering-Engines (z.B. Gecko, WebKit, Trident, KHTML oder Presto) anbieten, mit der sich die Texte anzeigen ließen. Die Realität sieht jedoch anders aus und so muss aus 4 vorgegebenen Glättungsmethoden gewählt werden. Die Zeichenglättung lässt sich auch abstellen (Methode "Ohne"), was für ältere Betriebssysteme (bis Windows 2000) ohne Kantenglättung die richtige Wahl war.
Die Methoden "Scharf", "Schärfer", "Stark" und "Abrunden" unterscheiden sich in der Subpixel-Berechnung — die Deckkraft der Pixel, die an die Hintergrundfarbe angeglichen werden, variiert.

Für grafische Menüs und Überschriften sollte die Glättungsmethode auf die bestmögliche Darstellung bzw. Lesbarkeit optimiert werden. Fließtexte hingegen sollten mit der Einstellung "Schärfer" dargestellt werden.
Mit dieser Methode kommt die Anzeige von Texten am nächsten an die Kantenglättung von Betriebssystem heran.

Die Darstellungsmethode "ClearType", die zur Kantenglättung für Bildschirmschriftarten unter Windows XP verwendet wird, bleibt im kommenden Betriebssystem "Windows 7" unverändert.
Wer verschiedene Systemschriftarten unter Windows und Mac OS X im Vergleich sehen möchte, sollte bei Typechart vorbeischauen.