200924Jun

Photoshop: Verläufe durch Zufallsparameter

Das Verlaufswerkzeug zählt zu den wichtigsten Funktionen von Photoshop, wenn es darum geht, Glanzeffekte und grafische Highlights zu erstellen. Wer gerne experimentiert, sollte sich die Einstellungen des Verlaufswerkzeugs genauer ansehen: Mit einem kleinen Trick generiert Photoshop Verläufe durch Zufallsparameter, was teilweise zu sehr interessanten Ergebnissen führt. Die Verläufe werden "Rauschverläufe" genannt und werden aus Farben eines festgelegten Farbbereichs erstellt.
Die Einstellung findet sich im Dialog "Verläufe bearbeiten", der über die Optionspalette von Photoshop geöffnet wird. Dazu aktiviert man das Verlaufswerkzeug (G-Taste) und klickt anschließend auf den Verlauf in der Leiste am oberen Rand des Programmfensters (das Dialogfenster erhält man auch, indem man bei den Fülloptionen einer Ebene die Verlaufsüberlagerung aktiviert und im entsprechenden Fenster auf die Verlaufsgrafik klickt).

Optionspalette von Photoshop

In den Einstellungen des Verlaufs stellt man nun den "Verlaufstyp" auf "Störung".

Verläufe bearbeiten in Photoshop

Mit der aktivierten Einstellung lassen sich Verläufe durch verschiedene Parameter erstellen. Die Schaltfläche "Zufallsparameter" erstellt willkürlich Verläufe aus diversen Farben. Die Farben des Verlaufs lassen sich über etliche Regler einstellen. So kann man aus den Farbmodellen RGB, HSB und LAB wählen, um einen Farbbereich für den Verlauf zu definieren. Durch die Option "Farben beschränken" wird die Sättigung der buntesten Farbe verringert und durch das Aktivieren von "Transparenz hinzufügen" wird der erstellte Verlauf sogar transparent maskiert. Schließlich lässt sich noch die Kantenunschärfe regeln, wodurch man sanftere Ergebnisse erhält.
Mit diesem Verlaufstyp lassen sich kreative und neuartige Farbverläufe erstellen, die sich auch sehr gut als Hintergründe für Websites einsetzen lassen.