201020Apr

Pulse CMS: Inhaltsblöcke verwalten ohne Datenbank

Content-Management-Systeme, die keine Datenbank benötigen, gibt es immer häufiger. GetSimple und SkyBlueCanvas sind zwei nennenswerte Vertreter dieses Segments. Einen etwas anderen Ansatz ist man bei "Pulse CMS" gegangen: Das rund 844 KB große Redaktionssystem, das aus knapp 100 Dateien besteht, ist für Webmaster gedacht, die unkompliziert editierbare Bereiche in PHP-Dateien definieren möchten. Die sogenannten "Blöcke" können durch Pulse CMS definiert und mit einem komfortablen WYSIWYG-Editor bearbeitet werden.

Pulse CMS

Der Grundgedanke besteht also darin: Per Backend lassen sich dynamische Blöcke erstellen, die dann auf der fertigen Website per include eingebettet werden. Dies setzt natürlich voraus, dass die Website mit PHP entwickelt wurde und einer bestimmten Struktur entspricht. Dennoch sieht das kleine CMS interessant aus und dürfte der Notwendigkeit von kleinen Projekten gerecht werden, Inhalte einfach editieren zu können.

Der mitgelieferte Editor zum Erstellen von Inhalten sieht vielversprechend aus und bietet schöne Features. So kann der Editor-Bereich beispielsweise in den "Vollbild-Modus" geschaltet werden.

Pulse CMS - Editor

Ein Minus stellt das Einfügen von Bildern dar: Hier zeigt sich das Manko, wie es in vielen integrierten WYSIWYG-Editoren der Fall ist und so können Bilder nur eingefügt werden, wenn der komplette Server-Pfad bekannt ist. Dafür bietet Pulse CMS einen guten Image Browser, über den sich auch Bilder hochladen lassen. Auf Wunsch kann sogar eine fertige Bildergalerie generiert werden.

Pulse CMS - Image Browser

In der Pro-Version des Systems, die für 12 USD erhältlich ist, gibt es auch eine Blog-Funktion. Dadurch können bequem Einträge veröffentlicht werden. Schließlich bietet das kleine Redaktionssystem auch eine Backup-Funktionalität, der per Knopfdruck ein ZIP-Archiv erstellt, welches durch das aktuelle Datum gekennzeichnet wird.

Pulse CMS - Backup

Pulse CMS dürfte für manche Zwecke sicherlich eine interessante Alternative sein. Die Code-Bausteine für die include-Funktion von PHP werden zu jedem Block dynamisch generiert, so dass ein Projekt sehr schnell mit der Bearbeitungsfunktion ausgestattet werden kann. Die geringe Dateigröße des kompakten Content-Management-Systems spricht für sich. Interessierte sollten sich unbedingt die lauffähige Demo ansehen. Weitere Informationen gibt es in der Dokumentation.