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Adobe CS5: Testversionen zum Download bereit
Nachdem Adobe vor knapp einem Monat die kommende Creative Suite 5 angekündigt hatte, stehen nun die Testversionen zum Download bereit. Für den Download ist wie bisher ein Konto bei Adobe erforderlich. Die Dateien sind im Durchschnitt etwa 1 GB groß und in mehreren Sprachen verfügbar. Neben einzelnen Programmen wie Photoshop, Flash, InDesign, Illustrator oder After Effects lassen sich auch komplette Suites wie beispielsweise die Creative Suite 5 Design Premium herunterladen. Die Dateigröße beträgt dann 6,17 GB und alternativ können die Test-Suites wieder als DVD bestellt werden.

Die Programmoberfläche der kommenden Adobe-Anwendungen ähnelt dem Aussehen der Creative Suite 4 und überzeugt wie gewohnt durch ein modernes Erscheinungsbild und aufgeräumte Funktionen. In Photoshop CS5 gibt es diverse Neuerungen und verbesserte Optionen. Die Kantenglättung der Hilfslinien lässt sich nun endlich deaktivieren und für realistische Lichtberechnungen bei 3D-Objekten ist ein Raytracer integriert. Bei den Ebenen wurde die Anzahl der möglichen Untergruppen von 5 auf 10 erhöht. In den Ebeneneffekten lässt sich ein Stil nun als Standard definieren, was sehr hilfreich sein kann. Ebenfalls nützlich ist das automatisch eingeblendete Pixelraster, wenn die Ansicht vergrößert wird. Um sich ein besseres Bild machen zu können, sollte man sich die Anwendung einfach selbst ansehen.
Es gibt viel zu entdecken — ob Adobe nun sein Versprechen hält und mit Version 5 seines Kreativpakets die Defizite der Creative Suite 4 ausgleichen kann, wird sich spätestens mit den Verkaufszahlen zeigen. Der offizielle Verkaufstart beginnt heute und in Deutschland wird das neue Produkt voraussichtlich Mitte Mai erhältlich sein.
Adobe: Creative Suite 5 ist fertig
Adobe hat seine neue Creative Suite 5 nun vorgestellt und die Neuerungen mit effektvollen Web-Auftritten der verschiedenen Versionen präsentiert. Der Verkauf startet am 7. Mai und in Deutschland wird das neue Produkt Mitte Mai erhältlich sein. Neben den Änderungen an den Programmen finden sich auch neue Applikationen in den Paketen. Dazu zählen beispielsweise Flash Catalyst, der neue Flash Builder und diverse Dienste für Webdesigner (SiteCatalyst NetAverages).

Für die Gestaltung von Websites dürfte natürlich die Suite "Adobe CS5 Web Premium" am interessantesten sein. Hier gibt es einige Neuerungen, zu denen vor allem neue Funktionen von Flash und Photoshop zählen. So ist es mit Flash CS5 möglich, mit XML-basierten FLA-Quelldateien zu arbeiten und Code-Fragmente an verschiedenen Stellen im Film per Knopfdruck verwenden zu können. Zudem soll es möglich sein, HTML5-Anwendungen zu exportieren.

Allerdings wurde die Präsentation der frischen Creative Suite durch Apples neue Lizenzbedingungen etwas getrübt: So verbietet das Unternehmen bei der Entwicklung von iPhone- oder iPad-Anwendungen die Nutzung von Techniken wie Adobes Flash-Compiler, der aus Flash iPhone-Applikationen erzeugt. Damit wird der Weg von Flash auf mobile Apple-Geräte weiterhin blockiert. Die richtigen Worte für diesen Zustand findet Lee Brimelow von Adobe in einem Blog-Eintrag.
SIcherlich dürften die Neuerungen von Adobe Photoshop CS5 interessant sein: Alle neuen Funktionen des Bildbearbeitungsprogramms finden sich auf dieser Seite. Dazu zählt etwa das Feature "Content Aware Fill", das schon länger bekannt ist. Weiterhin gibt es neue Malwerkzeuge, 3D-Extrusion für Text (Repoussé), Marionettenverkrümmung, erweiterte HDR-Funktionen sowie eine bessere Performance uner 64-Bit-Systemen.
An den bestehenden Suite-Varianten und den damit verbundenen Preisen hat sich wenig geändert: Das Paket "Adobe CS5 Design Premium" ist für 2.299 EUR zu haben, Adobe CS5 Web Premium gibt es für 1.999 EUR und Upgrades sind ab 649 EUR zu haben. Upgrade-Berechtigungen können hier überprüft werden. Für die neuen Testversionen der kommenden Suite-Anwendungen steht derzeit lediglich eine "Benachrichtigen"-Funktion bereit.
Adobe Creative Suite 5: Launch am 12. April 2010
Adobe arbeitet derzeit an der Finalisierung der Creative Suite 5 (CS5). Nun wurde eine spezielle Website eingerichtet, auf welcher der offizielle Start des Kreativpakets gefeiert werden soll. Der Launch der Suite soll am 12. April um 17:00 (MEZ) Uhr erfolgen und mit einem Online-Event verknüpft sein. Die Website zeigt einen großen Countdown und bietet eine Möglichkeit zur Registrierung für das Event an.

Weiter unten finden sich alle "Sneak Preview Videos", die viele neue Funktionalitäten von Photoshop CS5 (wie die Maskierungsfunktion) zeigen. Zudem finden sich auf der Seite Tweets von Adobe-Mitarbeitern zur CS5.
Man darf sehr gespannt sein, mit welchen Neuerungen die fünfte Creative Suite aufwerten wird. So soll es beispielsweise möglich sein, Panels mit HTML5 und der WebKit-Engine erweitern zu können. Weiterhin soll es mit Flash CS5 Professional möglich sein, Anwendungen für das iPhone zu entwickeln. Der Preis für das Paket steht noch nicht fest und der Release soll einen Monat nach dem Launch-Event erfolgen.
Adobe Font Finder: Schriftarten von Adobe finden
Adobe verfügt über ein umfangreiches Repertoire an Schriftarten, die im Adobe Store ab 29,99 USD erworben werden können. Dabei handelt es sich meistens um OpenType-Fonts, die sich auf allen gängigen Systemen einsetzen lassen. Wichtig bei den Schriftarten sind die Lizenzen zur Einbettung (Embedding) — soll eine Schriftart im Web verwendet werden (etwa durch Cufón oder "@font-face"), muss der Zeichensatz entsprechenden Lizenzbestimmungen unterliegen. Bei Adobe gibt es daher die Variante "Editable" bei den Richtlinien (Embedding Permissions) für das Einbetten von Schriftarten. So unterliegen beispielsweise alle Fonts der Familie "Adobe Originals" dem Lizenztyp "Editable" und können entsprechend genutzt werden.
Für das Durchsuchen der Adobe-Schriftarten bietet Adobe auch ein Werkzeug an, mit dem sich Fonts nach Klassifizierung, Stil, Thema oder Benutzung sortieren lassen. Der Adobe Font Finder ermöglicht zudem eine Echtzeit-Vorschau für selbst definierte Vorschau-Texte der Schriftarten.

Die Flash-Anwendung listet die gefundenen Schriftarten alphabetisch auf. Per Klick gelangt man direkt zur Detailseite des gewünschten Zeichensatzes. Anschließend kann die Schriftart einzeln oder im Paket gekauft werden. An manchen Stellen lässt die Kategorisierung des Font Finders noch zu wünschen übrig. Dennoch stellt die Seite ein schönes Werkzeug für das Stöbern in der Font-Sammlung dar.
Photoshop: 20 Jahre und Erinnerungen an den Anfang
Heute wird Adobe Photoshop 20 Jahre alt. Das Bildbearbeitungsprogramm entstand 1987 durch Thomas Knoll und seinen Bruder John Knoll unter dem Namen "Display" und wurde anfangs für visuelle Effekte (VFX, CGI) in Filmen eingesetzt. Ein Jahr später wurde die Software über die Firma Barneyscan XP und deren Scanner vertrieben. Bei Adobe wurde das Programm schließlich durch Adobes Art Director Russel Brown entdeckt. 1988 wurde ein Vertrag zwischen den Knoll-Brüdern und Adobe abgeschlossen, bis schließlich 1990 die erste Version von Photoshop veröffentlicht wurde. Ebenen wurden mit Version 3 der Anwendung eingeführt.
Bei Adobe TV wurde nun ein schönes Video veröffentlicht, in dem die 4 Entwickler hinter Photoshop 1.0 (Thomas Knoll, John Knoll, Russell Brown und Steve Guttman) in Erinnerungen an die Anfänge der Software schwelgen.

In den 18 Minuten unterhält man sich über damalige Projekte, Vorbilder und Gegebenheiten. Während Steve Guttman inzwischen bei Microsoft arbeitet und John Knoll immer noch bei Industrial Light & Magic für aufwendige Filmeffekte sorgt, sind Thomas Knoll und Russell Brown noch bei Adobe tätig.
Wer sich noch einmal alle bisherigen Versionen von Photoshop und ein weiteres Interview mit Thomas Knoll ansehen will, findet bei WebDesignerDepot eine schönen Beitrag dazu.
Adobe: Die Maskierungsfunktion von Photoshop CS5
John Nack von Adobe hatte vor einigen Tagen auf seinem Blog einen Artikel veröffentlicht, in dem er die neue Maskierungsfunktion des kommenden Photoshop CS5 vorstellt. Bei Facebook lässt sich das "Selections Sneak Peek"-Video auch in höherer Auflösung ansehen.
Mit Photoshop CS4 wurde der "Extrahieren"-Filter entfernt, der jedoch als zusätzliches Plug-In heruntergeladen werden kann. Der Grund für das Fehlen des Filters stellt die nun vorgestellte Maskierungsfunktion dar.

Der neue Modus erlaubt es, schneller exakte Masken-Selektionen zu erstellen. Dabei wird vom Benutzer zuerst eine grobe Auswahl des gewünschten Bereichs vorgenommen, woraufhin die Kanten per Kantenerkennung ("Refine-Edge") angepasst werden können. Anschließend können weitere Feinheiten und Optimierungen an der Selektion erfolgen, was das manuelle Maskieren überflüssig machen soll. Die Möglichkeit, mit dem Pinsel-Werkzeug eine Maske zu erweitern, gibt es schon länger in Photoshop.
Adobe Open Source: Viele Frameworks für Entwickler
Dynamische und interaktive Online- oder Offline-Anwendungen lassen sich mit der Werkzeugpalette von Adobe sehr gut realisieren. Wer Flash-, Flex- oder AIR-Projekte umsetzt und bestimmte Komponenten oder Funktionen benötigt, sollte sich die Seite "Adobe Open Source" ansehen. Dort finden sich diverse Open Source-Frameworks, die inklusive Dokumentationen zur Verfügung gestellt werden. Dabei handelt es sich hauptsächlich um ActionScript-Bibliotheken, die viele nützliche Funktionalitäten mit sich bringen.

Die Bibliothek "AS3CoreLib" beinhaltet beispielsweise Algorithmen zur Verschlüsselung (MD5, SHA-1), Bildkodierung oder JSON-Verarbeitung. Das "Text Layout Framework" bietet umfangreiche Möglichkeiten zur Ausrichtung und Transformation von Textblöcken. Auch das Tamarin-Projekt von Mozilla verspricht, interessant zu werden.
ActionScript-Entwickler sollten die Seite also genau wie Adobe Labs im Auge behalten, da hier in regelmäßigen Abständen Updates erfolgen.
Adobe Flash CS5: Doch keine Beta-Version
Adobe hat auf dem Flash Platform Blog und der Adobe Labs-Seite der kommenden Flash-Version bekannt gegeben, dass es nun doch keine öffentliche Beta von Flash Professional CS5 geben wird. Der Softwarekonzern aus Kalifornien will sich darauf konzentrieren, die neue Version der Entwicklungsumgebung für Flash-Anwendungen so schnell als möglich zu veröffentlichen. EIne Beta war für Ende des Jahres geplant.

Ein Hauptgrund für diese Entscheidung sei das bereits positiv ausgefallene Feedback der iPhone-Anwendungen gewesen, die veröffentlicht wurden, um die Möglichkeiten von ActionScript 3 auf dem iPhone zu demonstrieren. Die Möglichkeit, mit Flash CS5 iPhone-Anwendungen zu entwickeln, sorgte vor einiger Zeit für den Knalleffekt.
Man darf gespannt sein, wann die neue Version von Flash erscheinen wird. Neben dem "Packager for iPhone" soll es weitere Verbesserungen geben wie ein optimierter Code-Editor, XML-basierte FLA-Projekte, ein Snippet-Panel und eine Integration des Flash Builders.