Tag: adobe

201026Feb

Adobe Font Finder: Schriftarten von Adobe finden

Adobe verfügt über ein umfangreiches Repertoire an Schriftarten, die im Adobe Store ab 29,99 USD erworben werden können. Dabei handelt es sich meistens um OpenType-Fonts, die sich auf allen gängigen Systemen einsetzen lassen. Wichtig bei den Schriftarten sind die Lizenzen zur Einbettung (Embedding) — soll eine Schriftart im Web verwendet werden (etwa durch Cufón oder "@font-face"), muss der Zeichensatz entsprechenden Lizenzbestimmungen unterliegen. Bei Adobe gibt es daher die Variante "Editable" bei den Richtlinien (Embedding Permissions) für das Einbetten von Schriftarten. So unterliegen beispielsweise alle Fonts der Familie "Adobe Originals" dem Lizenztyp "Editable" und können entsprechend genutzt werden.
Für das Durchsuchen der Adobe-Schriftarten bietet Adobe auch ein Werkzeug an, mit dem sich Fonts nach Klassifizierung, Stil, Thema oder Benutzung sortieren lassen. Der Adobe Font Finder ermöglicht zudem eine Echtzeit-Vorschau für selbst definierte Vorschau-Texte der Schriftarten.

Adobe Font Finder

Die Flash-Anwendung listet die gefundenen Schriftarten alphabetisch auf. Per Klick gelangt man direkt zur Detailseite des gewünschten Zeichensatzes. Anschließend kann die Schriftart einzeln oder im Paket gekauft werden. An manchen Stellen lässt die Kategorisierung des Font Finders noch zu wünschen übrig. Dennoch stellt die Seite ein schönes Werkzeug für das Stöbern in der Font-Sammlung dar.

201019Feb

Photoshop: 20 Jahre und Erinnerungen an den Anfang

Heute wird Adobe Photoshop 20 Jahre alt. Das Bildbearbeitungsprogramm entstand 1987 durch Thomas Knoll und seinen Bruder John Knoll unter dem Namen "Display" und wurde anfangs für visuelle Effekte (VFX, CGI) in Filmen eingesetzt. Ein Jahr später wurde die Software über die Firma Barneyscan XP und deren Scanner vertrieben. Bei Adobe wurde das Programm schließlich durch Adobes Art Director Russel Brown entdeckt. 1988 wurde ein Vertrag zwischen den Knoll-Brüdern und Adobe abgeschlossen, bis schließlich 1990 die erste Version von Photoshop veröffentlicht wurde. Ebenen wurden mit Version 3 der Anwendung eingeführt.
Bei Adobe TV wurde nun ein schönes Video veröffentlicht, in dem die 4 Entwickler hinter Photoshop 1.0 (Thomas Knoll, John Knoll, Russell Brown und Steve Guttman) in Erinnerungen an die Anfänge der Software schwelgen.

Adobe TV - Photoshop 20th Anniversary: Startup Memories

In den 18 Minuten unterhält man sich über damalige Projekte, Vorbilder und Gegebenheiten. Während Steve Guttman inzwischen bei Microsoft arbeitet und John Knoll immer noch bei Industrial Light & Magic für aufwendige Filmeffekte sorgt, sind Thomas Knoll und Russell Brown noch bei Adobe tätig.
Wer sich noch einmal alle bisherigen Versionen von Photoshop und ein weiteres Interview mit Thomas Knoll ansehen will, findet bei WebDesignerDepot eine schönen Beitrag dazu.

201012Feb

Adobe: Die Maskierungsfunktion von Photoshop CS5

John Nack von Adobe hatte vor einigen Tagen auf seinem Blog einen Artikel veröffentlicht, in dem er die neue Maskierungsfunktion des kommenden Photoshop CS5 vorstellt. Bei Facebook lässt sich das "Selections Sneak Peek"-Video auch in höherer Auflösung ansehen.
Mit Photoshop CS4 wurde der "Extrahieren"-Filter entfernt, der jedoch als zusätzliches Plug-In heruntergeladen werden kann. Der Grund für das Fehlen des Filters stellt die nun vorgestellte Maskierungsfunktion dar.

Photoshop CS5 - Maskierungsfunktion

Der neue Modus erlaubt es, schneller exakte Masken-Selektionen zu erstellen. Dabei wird vom Benutzer zuerst eine grobe Auswahl des gewünschten Bereichs vorgenommen, woraufhin die Kanten per Kantenerkennung ("Refine-Edge") angepasst werden können. Anschließend können weitere Feinheiten und Optimierungen an der Selektion erfolgen, was das manuelle Maskieren überflüssig machen soll. Die Möglichkeit, mit dem Pinsel-Werkzeug eine Maske zu erweitern, gibt es schon länger in Photoshop.

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201008Feb

Adobe Open Source: Viele Frameworks für Entwickler

Dynamische und interaktive Online- oder Offline-Anwendungen lassen sich mit der Werkzeugpalette von Adobe sehr gut realisieren. Wer Flash-, Flex- oder AIR-Projekte umsetzt und bestimmte Komponenten oder Funktionen benötigt, sollte sich die Seite "Adobe Open Source" ansehen. Dort finden sich diverse Open Source-Frameworks, die inklusive Dokumentationen zur Verfügung gestellt werden. Dabei handelt es sich hauptsächlich um ActionScript-Bibliotheken, die viele nützliche Funktionalitäten mit sich bringen.

Adobe Open Source

Die Bibliothek "AS3CoreLib" beinhaltet beispielsweise Algorithmen zur Verschlüsselung (MD5, SHA-1), Bildkodierung oder JSON-Verarbeitung. Das "Text Layout Framework" bietet umfangreiche Möglichkeiten zur Ausrichtung und Transformation von Textblöcken. Auch das Tamarin-Projekt von Mozilla verspricht, interessant zu werden.
ActionScript-Entwickler sollten die Seite also genau wie Adobe Labs im Auge behalten, da hier in regelmäßigen Abständen Updates erfolgen.

200918Dez

Adobe Flash CS5: Doch keine Beta-Version

Adobe hat auf dem Flash Platform Blog und der Adobe Labs-Seite der kommenden Flash-Version bekannt gegeben, dass es nun doch keine öffentliche Beta von Flash Professional CS5 geben wird. Der Softwarekonzern aus Kalifornien will sich darauf konzentrieren, die neue Version der Entwicklungsumgebung für Flash-Anwendungen so schnell als möglich zu veröffentlichen. EIne Beta war für Ende des Jahres geplant.

Adobe Labs - Adobe Flash Professional CS5

Ein Hauptgrund für diese Entscheidung sei das bereits positiv ausgefallene Feedback der iPhone-Anwendungen gewesen, die veröffentlicht wurden, um die Möglichkeiten von ActionScript 3 auf dem iPhone zu demonstrieren. Die Möglichkeit, mit Flash CS5 iPhone-Anwendungen zu entwickeln, sorgte vor einiger Zeit für den Knalleffekt.
Man darf gespannt sein, wann die neue Version von Flash erscheinen wird. Neben dem "Packager for iPhone" soll es weitere Verbesserungen geben wie ein optimierter Code-Editor, XML-basierte FLA-Projekte, ein Snippet-Panel und eine Integration des Flash Builders.

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200911Dez

Adobe: HTML5/WebKit in der neuen Creative Suite

Der Chef-Produktmanager von Photoshop, John Nack, hat in einem aktuellen Blog-Beitrag verlauten lassen, dass die kommende Creative Suite (womöglich CS5) eine Möglichkeit bieten wird, mit der sich die Suite-Anwendungen auch mit HTML5 und WebKit (neben Flash) erweitern lassen. Dies könnte vor allem für Photoshop interessant sein, da sich eventuell Erweiterungen erstellen lassen, mit denen in dem Bildbearbeitungsprogramm eine HTML-Ansicht der Photoshop-Datei angezeigt werden könnte. John Nack verriet keine weiteren Details, aber es hört sich auf jeden Fall jetzt schon spannend an.
Die Adobe-Programme erlauben es Anwendern bereits, Erweiterungen mit JavaScript und Flash zu entwickeln, die sich als Panels (oder direkte Befehle) in die Anwendungen einbetten lassen. Ich habe mittlerweile 3 neue Photoshop Scripts für Webdesigner fertig gestellt, die ich nächste Woche veröffentlichen werde.

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200921Okt

Adobe Labs: Content-Aware Fill in Photoshop

Erst kürzlich wurden neue Features von Photoshop auf der Photoshop World vorgestellt. Mittlerweile machen auch die restlichen Technologie-Demos von Adobe die Runde: Wie John Nack nun auf seinem Blog geschrieben hat, gibt es eine neue Demo der "Content-Aware Fill"-Funktion in Photoshop. Das Video lässt sich bei Facebook ansehen und zeigt, woran Adobe gerade arbeitet: Ein neuer und schneller Algorithmus (Patchmatch) erlaubt es dem Benutzer, kleine und große Objekte aus Bildern zu "entfernen" bzw. zu "übermalen". Dazu wird die gewünschte Stelle im Bild einfach mit einem Pinsel übermalt und die Software errechnet die zu füllende Lücke aus umliegenden oder passenden Mustern, die im gesamten Bild vorkommen. Weiterhin können größere Objekte grob markiert und anschließend dupliziert werden — platziert man diese dann an einer anderen Stelle im Bild, wird das verschobene Element seiner neuen Umgebung so "angepasst", dass es perfekt mit den umliegenden Bildbereichen harmoniert. Als Betrachter würde man nicht erkennen, was die Originalposition des Objektes war.

Content-Aware Fill in Photoshop

Somit lassen sich störende Objekte oder Bildfehler in digitalen Fotos noch einfacher korrigieren. Die im Video gezeigten Funktionen stellen lediglich Technologie-Demos dar, die in kommenden Versionen von Photoshop integriert sein könnten. Das bedeutet nicht, dass diese Funktionalitäten schon in Adobe Photoshop CS5 integriert sein werden.
Dennoch sind es sehr interessante Feautres und man darf sich schon jetzt auf tolle Möglichkeiten in Adobes Bildbearbeitungssoftware freuen.

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200918Okt

SWFAddress: Deep-Links in Flash-Seiten erzeugen

Flash-Websites sind im Bezug auf Google und Suchmaschinenoptimierung nur bedingt optimal. Auch wenn Adobe und Google inzwischen Möglichkeiten zur Indizierung von Flash-Inhalten anbieten, gibt es eine weitere Barriere, die gebrochen werden muss: Deep-Links, also tiefer führende Verweise. Genau hier setzt SWFAddress an, denn mit mit der ActionScript/JavaScript-Bibliothek ist es möglich, virtuelle Links für Flash-Seiten zu erstellen, so dass der Benutzer beim Aufruf eines untergeordneten Links auf den entsprechenden Bereich in der Flash-Animation weitergeleitet wird.

SWFAddress

Die Demo zeigt anhand einer simplen Flash-Website die Funktionalität von SWFAddress.
Das Skript kann in ActionScript 3 (oder auch 2) genutzt werden und bedarf nur einer simplen Konfiguration. Im Flash-Film wird die SWFAddress-Bibliothek und der dazugehörige Code importiert und die gewünschten Schaltflächen bzw. Events werden anschließend mit Listenern versehen. In der Beispieldatei wurden globale Aktionen für Button-Events festgelegt:

  • function btnClick(e:MouseEvent) {
  • SWFAddress.setValue(e.target.deepLink);
  • }

In den Button-MovieClips wird dann lediglich eine Aktion an einen Event-Listener gekoppelt (im Beispiel wird mit Bildmarkierungen gearbeitet, welche die Zielseite definieren):

  • this.deepLink = '/about/';
  • this.addEventListener(MouseEvent.CLICK, (parent as MovieClip).btnClick);

Auf der Website des Projekts kann ein umfangreiches Beispielpaket heruntergeladen werden, das Code-Bausteine für diverse Flash-Anwendungen enthält. Somit stellt SWFAddress eine praktikable Lösung für Deep-Links in Flash-Anwendungen dar — Unterseiten und bestimmte Bereiche von Flash-Seiten können so in die Lesezeichen aufgenommen oder auf Websites verlinkt werden.
Erst kürzlich hat Google einen neuen Standard vorgeschlagen, durch den sich Ajax-basierte Websites crawlbar machen lassen sollen. Dieser Punkt stellt momentan noch den größten Nachteil von Ajax-Inhalten dar.

200906Okt

Flash auf dem iPhone: Es geht doch

Für einen Knalleffekt sorgte Adobe gestern auf der MAX 2009: Mit dem kommenden Flash Professional CS5 soll es endlich möglich sein, Flash-Anwendungen für das iPhone entwickeln und über Apples App Store vertreiben zu können. Bei den Applikationen handelt es sich nicht um typische Flash-Dateien (SWF), sondern um native iPhone-Anwendungen, die mit Flash Professional CS5 direkt erstellt bzw. exportiert werden können. Eine detaillierte Beschreibung gibt es bei der Adobe Developer Connection.
Für eine Veröffentlichung in dem virtuellen Apple-Kaufhaus ist dennoch die Teilnahme am iPhone Developer Program erforderlich, welche 99 USD zu Buche schlägt. Das iPhone SDK kann kostenlos heruntergeladen werden und ist sehr komfortabel in der Benutzung — der iPhone-Simulator leistet ganze Arbeit, wobei das virtuelle Telefon weder gedreht noch geneigt werden kann (lediglich ein "Schütteln" ist möglich). Man darf gespannt sein, wie der Simulator in Flash Professional CS5 aussehen wird.

Adobe Labs - Flash Professional CS5

Wie auf John Nacks Blog zu lesen ist, wurde die Performance von Flash um 87% erhöht und der Speicherbedarf um 55% verringert. Erst kürzlich verkündete Adobe, dass Version 10.1 des Flash-Players für mobile Geräte verfügbar gemacht werden soll.
Nichtsdestotrotz untersagt die iPhone SDK-Lizenz weiterhin, den Flash-Player (oder Adobe AIR) per Runtime in der Safari-Version des iPhones auszuführen. Die Spannungen zwischen Apple und Adobe bestehen also weiterhin — dennoch möchte Apple seinen Kunden die bestmögliche Erfahrung bieten, was durch Flash-Applikationen auf jeden Fall gewährleistet wäre. Auf der Adobe Labs-Website gibt es bereits fertige Demo-Anwendungen, die sich per App Store installieren lassen.
Weiterhin gibt es in den Labs neue Beta-Versionen von Adobe Flash Catalyst und Adobe Flash Builder 4.

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200904Okt

Adobe MAX 2009: Keynotes online verfolgen

Morgen beginnt in Los Angeles die Adobe MAX 2009 und wer nicht live dabei sein kann, der hat die Möglichkeit, die Keynotes mit MAX Online per Streaming anzusehen. Dazu muss man sich lediglich auf der Website registrieren und 10 Minuten vor einer Keynote eingeloggt sein (die Plätze sind limitiert). Die Videos werden auch nach der Messe verfügbar sein, so dass man sich diese jederzeit ansehen kann (ab dem 11. Oktober).

Adobe MAX 2009 Online

Die Themengebiete der verschiedenen Vorträge hören sich vielversprechend an, so dass für jeden Webentwickler und -designer etwas dabei sein sollte:

Montag, 5. Oktober:

  • Creative Suite 4 Evangelists' Shootout
  • ActionScript 3.0 Tastes Good (and Is Good for You, Too!)
  • Why CEOs, CFOs, and CMOs Want Flash (But Don’t Know It)

Dienstag, 6. Oktober:

  • Photoshop CS4: Essential Techniques and Killer Tips with Terry White
  • How NOT to Code Flex
  • Learn How Design Can Make Complex Concepts Clear and Provide New Roles for Designers

Mittwoch, 7. Oktober:

  • CSS Tips and Tricks for Web Design
  • Tackling Memory and Performance in Flash, Flex, and Adobe AIR
  • SEO Secrets, Technology, and Magic Behind Flash

Gerade die letzten beiden Vorträge am Mittwoch sollten für Flash-Entwickler sehr interessant sein. Viel Spaß damit!

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