Tag: apple

200907Sep

Mac OS X: Snow Leopard mit Gamma 2.2

Manche werden es schon bemerkt haben oder sind vielleicht über den Artikel von John Nack gestolpert: Mit Mac OS X 10.6 wurde der Standard-Gammawert von 1.8 auf 2.2 (Windows-Standard) erhöht. Damit erscheinen Websites, die für den Gammawert 1.8 und Mac OS X optimiert wurden, dunkler. Der Gammawert kann verwirrend sein, denn ein höherer Wert bedeutet einen stärkeren Kontrast, welcher die Darstellung insgesamt dunkler erscheinen lässt.
Wer "Adobe Gamma" installiert hat, kann den Effekt sehr gut über das Auswahlmenü simulieren, da dort die Windows- und Mac-Standards definiert sind.

Adobe Gamma unter Windows

Mehr über Gammakorrektur lässt sich bei Wikipedia nachlesen.
Im Endeffekt ist der Unterschied marginal — dennoch sollte man über die Änderung informiert sein, da es nun einen einheitlichen Gammawert gibt.

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200927Mär

Photoshop: PNG-Gamma entfernen mit TweakPNG

Im Leben eines Webdesigners gibt es oft spezielle Spezialfälle. So könnte auch der Fall auftreten, dass man mit Photoshop CS2 (oder darunter) ein PNG-Bild für eine Website abgespeichert hat und der Kunde die entsprechende Seite mit einem Apple-Computer und dem Safari-Browser betrachtet. Bei diesem Szenario gibt es ein Problem, das dem Webdesigner, der mit Windows und Internet Explorer (oder Firefox) arbeitet, nicht auffällt:
Die mit Photoshop CS2 exportierten PNG-Dateien werden mit einem Gammawert abgespeichert, der unter Mac OS X von Apples Safari interpretiert wird — es entsteht ein unschöner Fehler, da die entsprechenden PNG-Bilder etwas dunkler angezeigt werden.

Mit einem kleinen Windows-Programm namens TweakPNG lässt sich der Fehler einfach beheben. Nachdem man die Software installiert hat, muss die betroffene PNG-Datei mit TweakPNG geöffnet werden. Anschließend erhält man eine Tabelle, die verschiedene Werte enthält.

TweakPNG

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200905Feb

Naked Light: Innovative Bildbearbeitung für OS X

Auch wenn ich kein Besitzer eines Apple-Computers bin, möchte ich den Leopard-Nutzern (Mac OS X 10.5) ein interessantes Programm ans Herz legen. Es handelt sich um ein Bildbearbeitungsprogramm von Brandon Rosse mit dem Namen Naked Light. Bei dieser Anwendung handelt es sich nicht um eine weitere Standard-Bildbearbeitungssoftware: Der Entwickler geht neue Wege, die ich mir eigentlich auch von Photoshop erhofft hatte. Das Hauptmerk des Programms liegt daher auf der nicht-destruktiven (und nicht-linearen) Bilddatenverarbeitung. Die Idee ist nicht neu und wird in der Video- und Filmtechnik schon lange angewandt. Die Stichworte sind "Node-based compositing" und "Non-linear editing". Der erste Begriff beschreibt eine Bearbeitungsmethode, bei der Knotenpunkte (Nodes) benutzt werden, um Ebenen und Effekte miteinander zu verknüpfen und eine komplexe Struktur zu schaffen.

Naked Light

Anwendungen aus der Videobearbeitung mit dieser Methode sind zum Beispiel Shake, Nuke und auch die 3D-Software Blender. Naked Light arbeitet ebenfalls mit solchen Knotenpunkten, wodurch das 1-dimensionale Ebenenkonzept von Photoshop gebrochen wird und die Ebenen auf 2-dimensionaler Basis angeordnet und miteinander verknüpft werden können.

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