Tag: google

201118Okt

SEOmoz: Google Algorithm Change History

Ap­ro­pos interaktiver Zeitstrahl: Bei SEOMoz wurde kürzlich eine schöne Übersicht der bisherigen Änderungen am Google-Algorithmus veröffentlicht. Die Übersicht kann durch eine interaktive Timeline angesehen werden. Für gewöhnlich führt Google innerhalb mehrerer Monate ein Major-Update durch, das den eigentlichen Such-Algorithmus beeinflusst. Diese Major-Updates sind in der Übersicht von SEOmoz chronologisch aufgeschlüsselt und enthalten Informationen zu den entsprechenden Änderungen.

SEOmoz - Google Algorithm Change History

Der Such-Algorithmus von Google gilt zwar nicht als ungelöstes Rätsel, bleibt aber durch seine stetige Veränderung ein schleierhaftes Thema für Suchmaschinen-Experten: Der Betreiber der Suchmaschine bemüht sich stets darum, nur qualifizierten und für den Benutzer sinnvollen Inhalt auszuliefern. Daher wirken sich Änderungen am Such-Algorithmus nicht immer positiv auf entsprechend strukturierte Websites aus. Diese Aktualisierungen sollten Suchmaschinenoptimierer daher im Auge behalten.

201016Sep

Google Code University: Programmieren online lernen

Zu Beginn dachte ich, die neue Google Code University richtet sich in erster Linie an Software-Entwickler, die sich in Sprachen wie C++, Java, Go oder Python einarbeiten möchten. Inzwischen finden sich unter den verfügbaren Kursen auch interessante Videos rund um die Themen HTML, CSS, Ajax und Web-Sicherheit. Die Video-Kurse sind kurz und knapp, aber dennoch treffend und informativ.

Google Code University

Neben den Videos gibt es auch textliche Anleitungen wie beispielsweise die Web Basics, die sich an Einsteiger richten. Absolut empfehlenswert in der Kurs-Liste ist der Bereich "Web Security", in dem sich sehr gute Tipps und Beispiele zu Sicherheitsaspekten der Web-Programmierung finden. Auf dieser Seite stehen etliche Tutorials zur Verfügung, welche verschiedene Bereiche der Web-Sicherheit behandeln.

201023Jun

HTML5Rocks: HTML5 lernen mit Google

Wenn Google nützliche Ressourcen für Webentwickler veröffentlicht, dann sind diese in der Regel von hoher Qualität. Dies bestätigt nun auch Googles aktuelles Projekt HTML5Rocks — auf dieser gelungenen Seite finden sich umfangreiche Informationen, Tutorials und Tipps zu der neuen Auszeichnungssprache. Die interaktive Präsentation erklärt anschaulich und ausführlich die Geschichte von HTML und beleuchtet anschließend den aktuellen Stand des Webstandards. Natürlich wurde die Präsentation mit HTML5-Techniken umgesetzt und kann sich dementsprechend sehen lassen.

HTML5Rocks

Weiterhin finden sich auf der HTML5-Website von Google etliche Tutorials zum Thema. In diversen "Step-by-Step"-Anleitungen können Entwickler lernen, wie man beispielsweise die "Web SQL Database" nutzt oder das audio-Tag richtig implementiert.
Schließlich gibt es noch den HTML5 Playground, der ein ultimatives Werkzeug zum Ausprobieren der neuen HTML5-Techniken darstellt. In einer Echtzeit-Vorschau können so verschiedene HTML-, CSS- und JavaScript-Funktionalitäten der Auszeichnungssprache getestet und verändert werden. Mit HTML5Rocks dürfte damit die wohl umfangreichste Quelle für HTML5 entstanden sein. Weitere Tutorials werden sicherlich folgen.

201021Mai

Google: Doodle als interaktives Pac-Man-Spiel

Zum Abschluss des Freitags: Anlässlich des 30. Geburtstags von Pac-Man wurde bei Google ein interaktives Google Doodle implementiert, welches eine JavaScript-Version des Arcade-Klassikers darstellt. Das Mini-Spiel funktioniert unter allen Browsern und integriert sogar Sound über Flash. Der Quellcode des Pac-Man-Games ist in geordneter Form etwa 3162 Zeilen groß und demonstriert sehr schön, was mit JavaScript möglich ist.

Google Doodle - Interaktives Pacman-Spiel

Hat man bei dem Spiel verloren, wird man auf eine entsprechende Suchanfrage weitergeleitet. Das Spiel erscheint übrigens erst nach dem Ablauf einer gewissen Zeit — zuvor wird ein statisches Bild angezeigt, das später mit dem interaktiven Spiel ersetzt wird. Wenn man der Grafik von Pingdom glaubt, hat Google weltweit 620 Millionen Besucher täglich. Durch das Doodle-Spiel entsteht dadurch Traffic von etwa 33 TB am Tag.

201001Mär

Google: Die Suchmaschine in Zahlen und Fakten

Auf dem Blog von Pingdom findet sich derzeit wieder eine interessante Infografik. Vor einiger Zeit wurde das Internet 2009 in Zahlen visuell dargestellt. Nun hat man sich den Suchmaschinenbetreiber Google vorgenommen und eine ausführliche Statistik erstellt. Darin werden diverse Zahlen und Informationen präsentiert, die aus verschiedenen Quellen zusammengetragen wurden.

Royal Pingdom - Google facts and figures

Neben einem Zeitstrahl, der die Entstehungsgeschichte von Google zeit, finden sich in der Grafik interessante Daten über Google:

  • 620 Millionen Besucher pro Tag (Google.com)
  • 6.520.450.000 USD Gewinn im Jahr 2009
  • 97% des Einkommens durch Werbung
  • Nennenswerte Übernahmen: YouTube, Doubleclick, Android, Urchin, Pyra Labs
  • 19.835 Mitarbeiter in 2009

Man darf gespannt sein, welchen Dienste oder Anwendungen in Zukunft neben der eigentlichen Suchmaschine noch angeboten werden.

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200917Dez

Google Browser Size: Wie Besucher Websites sehen

Google forscht und entwickelt ständig neue Ideen. Browser Size heißt das neueste Projekt aus den Google Labs. Mit diesem kleinen Online-Tool lässt sich sehr gut sehen, welchen Bereich einer Website die Besucher aufgrund ihrer Bildschirmauflösungen sehen können. Der Google-Dienst muss lediglich mit einer URL gefüttert werden und blendet anschließend eine Flächenaufteilung über der Website ein, welche die Auflösungen anhand ihrer Verbreitung farblich darstellt. Dabei repräsentieren die Flächen die Netto-Bereiche der Benutzer (ohne Statusleiste, Adresszeile, etc.).

Google Browser Size

Die Zahlen, aus denen sich die Verhältnisse ergeben, sammelt Google über seine internationale Website (Google.com). Der Suchmaschinenbetreiber will so Webdesignern ein besseres Verständnis der Größenverhältnisse vermitteln. Am besten arbeitet Googles Browser Size mit Seiten, die ein festes Layout haben und links ausgerichtet sind.
In der Tat ist es so, dass ein Großteil der Designer tendenziell größere Monitore und damit höhere Bildschirmauflösungen besitzt. Im Bezug auf Screendesign stellt das eine Hürde dar, denn bei 1920 × 1600 verliert man schnell den Blick für geringere Auflösungen. Beispielsweise ist laut WebHits eine Auflösung von 1024 × 768 mit 39,6% immer noch weit verbreitet.

200917Dez

Bing Webmaster Center: Seitenanalyse von Microsoft

Die Google Webmaster Tools dürften allgemein bekannt sein und leisten gute Dienste, wenn es darum geht, den Inhalt und die Seitenstruktur von Websites zu analysieren. Die Tools geben Informationen über Fehlerseiten, eingehende Links, Keywords und vieles mehr. Kürzlich wurde eine Werkzeug zur Analyse der Seitengeschwindigkeit hinzugefügt.
Im kommenden Jahr erwarten Suchmaschinen-Experten eine Aufteilung der Suchmaschinen von 80% zu 20%. Das würde bedeuten, dass Bing (mit Yahoo!) stark zulegen könnte. Unabhängig davon schadet es nicht, eine Website mit mehreren Anwendungen zu untersuchen. Microsoft bietet mit dem Bing Webmaster Center ein Pendant zu den Google Webmaster Tools an und hat dennoch nützliche Funktionen eingebaut.

Bing Webmaster Center

In der Summe überschneiden sich die beiden Analyse-Werkzeug von Google und Microsoft: Beide bieten nützliche Informationen zur Seitenstruktur und eine Auflistung von Querverweisen. Im letzten Punkt gibt es schon Unterschiede: Während die Webmaster Tools Auskunft über eingehende und interne Links geben, erhält man im Webmaster Center auch Aufschluss über ausgehende (externe) Links.

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200915Dez

Google URL-Shortener: Kürzere URLs mit Goo.gl

Im Hause Google hat man einen Dienst für kürzere URLs (URL-Shortener) entwickelt, der sich Goo.gl nennt und die Vorteile der Google-Infrastruktur nutzt. So sollen verkürzte Links von Goo.gl schnell, sicher und stabil sein. Im offiziellen Google-Blog wurde das Tool bereits angekündigt.

Google URL-Shortener - Goo.gl

Der Dienst ist momentan nur für Feedburner und die Google Toolbar verfügbar. Es soll hauptsächlich dem Teilen und Versenden von Links unter Freunden dienen. Sollte sich das Projekt als nützlich erweisen, könnte es zukünftig auch der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Die häufig genutzten URL-Shortener stehen nicht immer in einem guten Licht, da sie oft Ziele von Angreifern werden. Es gibt hierfür diverse Firefox-Extensions und einen Online-Dienst, mit dem sich Kurz-URLs wieder in ihre Original-Adresse umwandeln lassen.
Daher wäre es sicherlich ein guter Schritt von Google, einen Dienst für sichere Kurz-URLs zu schaffen.

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