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MooTools 1.2 Beginner's Guide: Eine Rezension
Mit MooTools lassen sich relativ einfach und schnell dynamische Webprojekte realisieren. Neben Effekten und Animationen stellt Ajax ein weiterer Bereich dar, für den die JavaScript-Bilbiothek gute Möglichkeiten bietet. Das MooTools-Framework ist aktuell in Version 1.2 verfügbar und zeichnet sich vor allem auch durch seinen objektorientierten Ansatz aus — JavaScript bietet nativ nur eingeschränkte Möglichkeiten für Objekte, Klassen und Vererbung.
Für MooTools gibt es mittlerweile verschiedene Bücher. Ich habe das kürzlich veröffentlichte Werk "MooTools 1.2 Beginner's Guide" von Jacob Gube (Six Revisions) und Garrick Cheung unter die Lupe genommen. In dieser Rezension will ich den Inhalt des Buches, das sich an Einsteiger und Anfänger richtet, beleuchten. Voraussetzung für die Arbeit mit dem Buch (und entsprechenden Projekten) sind JavaScript-Grundkenntnisse sowie fortgeschrittene HTML- und CSS-Fähigkeiten.
MooTools: Tipps und Tricks zu nützlichen Funktionen
Zur Abwechslung gibt es wieder einen Link-Tipp für MooTools-Entwickler: Mark Obcena (Keetology) hat kürzlich den neuesten Artikel seiner Reihe "Up The Moo Herd: MooTools Tips and Tricks" veröffentlicht. In dem Beitrag geht der Autor auf verschiedene Hilfsfunktionen des MooTools-Frameworks ein. Dabei geht es hauptsächlich um die Arbeit mit Klassen und deren Eigenschaften.

MooTools kommt mit diversen Klassen-Funktionen, mit denen versucht wird, eine objektorientierte Programmierung möglich zu machen. Mark Obcena geht zudem auf Bedingungen (Conditions), Objekte und Funktionsparameter ein. Der Beitrag ist sehr ausführlich geschrieben und mit Code-Beispielen geschmückt.
Die MooTools-Bibliothek zählt neben jQuery zu den einfach erlernbaren JavaScript-Frameworks und bietet dennoch genügend Funktionen für ansprechende Webanwendungen. Ryan Florence hat vor kurzem einen aktuellen Vergleich von jQuery 1.4 und MooTools 1.2 verfasst. Dabei geht es um die neuen Funktionen der Frameworks — in dem Blog-Eintrag finden sich zu den Unterschieden beeindruckende Live-Beispiele, die direkt getestet werden können.
JavaScript-Frameworks: Ein ausführlicher Vergleich
Vor einiger Zeit hatte ich mit der JavaScript Framework Matrix eine Übersicht der beliebtesten JavaScript-Bibliotheken und deren Funktionen veröffentlicht. Wer sich darüber hinaus noch tiefer mit der Materie der verschiedenen Frameworks beschäftigen will, kann sich das kürzlich von IBM veröffentlichte Dokument ansehen. Der ausführliche Artikel beschreibt diverse Funktionalitäten von vielen Frameworks wie jQuery, MooTools, Prototype oder Ext JS.

Neben Grundfunktionen wie Selektoren, DOM-Manipulation oder Ajax werden weiter unten im Beitrag auch Plug-Ins für die Frameworks (UX Enhancements) vorgestellt, mit denen sich erweiterte Benutzeroberflächen realisieren lassen. Zudem gibt es noch eine kleine Matrix ("Framework Comparison"), in der die unterschiedlichen Funktionalitäten aufgelistet sind und so leichter verglichen werden können.
Der komplette Artikel kann auch als PDF heruntergeladen werden. IBM stellt viele umfangreiche Artikel zu JavaScript und weiteren Sprachen zur Verfügung, die zum größten Teil interessante Informationen liefern.
Buch-Neuerscheinung: MooTools 1.2 Beginner's Guide
Das JavaScript-Framework MooTools zählt zu den beliebtesten Bibliotheken für interaktive Bedienelemente und Effekte. Es ist leicht zu erlernen und bietet dennoch umfangreiche Möglichkeiten. Mit dem nun veröffentlichten MooTools 1.2 Beginner's Guide von Jacob Gube (Six Revisions) und Garrick Cheung steht eine aktuelle Einführung in die Welt von MooTools bereit. Das Buch soll Einsteigern die Grundlagen und erweiterte Techniken des Frameworks näher bringen. Ein ausführliches Review folgt.
MooTools Forge: Verzeichnis für MooTools-Plugins
Zu jQuery stellt wahrscheinlich MooTools die beste Alternative dar. Sollte ein Effekt oder ein Vorgang unter jQuery nicht wie gewünscht funktionieren, bietet MooTools in der Regel ein passendes Äquivalent — natürlich ist es Geschmacks- oder Projektsache, denn die restlichen JavaScript-Frameworks leisten ebenfalls tolle Arbeit.
Auf der jQuery-Website gibt es bereits ein offizielles Plugin-Verzeichnis, in dem Entwickler ihre Erweiterungen bereitstellen können. Zudem gibt es die ultimative jQuery-Liste, in der alle populären Plugins Platz finden. Die MooTools-Entwickler sind den logischen Schritt gegangen und haben endlich ein Plugin-Repository für MooTools-Plugins erstellt.

Die MooTools Forge (Schmiede) enthält derzeit Erweiterungen aus verschiedenen Bereichen wie Effekte, Formulare, Echtzeit, Requests oder Widgets. Das Verzeichnis wird in der nächsten Zeit sicherlich rasant an Masse zunehmen, da es ein attraktiver Platz für Entwickler ist. Die einzelnen Plugin-Seiten enthalten kurze Informationen zu der Erweiterung sowie Links zur Dokumentation und Demonstration (sofern vorhanden).
Mehr Details zu MooTools Forge gibt es im offiziellen Blog.
MooShell: Code direkt im Webbrowser testen
Zum Testen von JavaScript im Browser gibt es mittlerweile sehr moderne Lösungen wie JS Bin oder Jash. Ersteres bietet erweiterte Funktionen und so lässt sich neben JavaScript auch HTML- und CSS-Code testen. Per Dropdown-Menü stehen die gängigsten JavaScript-Frameworks zur Verfügung, die mit einem Klick eingebunden werden können.
Ein ähnliches Projekt stellt MooShell von Piotr Zalewa dar, das auf das Testen von MooTools-Code ausgelegt ist.

Das Design der Shell hat sich im Vergleich zur vorherigen Version noch einmal verbessert. Im Gegensatz zu JS Bin bietet der MooShell-Editor Syntax-Highlighting in Echtzeit. Zur Auswahl stehen momentan 3 Versionen der MooTools-Bibliothek — zusätzlich können die Bibliotheken Clientcide und More eingebunden werden.
Es stehen verschiedene Beispiele zur Verfügung und ein Projekt kann zudem gespeichert werden (eine Zufalls-URL wird generiert). Auch wenn der Editor noch nicht ganz final ist, finde ich das Projekt sehr gelungen. Neben jQuery stellt MooTools ebenfalls ein leicht zu erlernendes Framework dar, welches dennoch mit vielen Zusatzfunktionen ausgestattet oder erweitert werden kann.
jQuery vs MooTools: Ein ausführlicher Vergleich
Wer die Wahl hat: Unter etlichen JavaScript-Frameworks können sich Webentwickler ihren Favoriten aussuchen. Die beiden Bibliotheken jQuery und MooTools dürften momentan die beliebtesten Lösungen für Effekte und Animationen auf Websites darstellen. Doch worin unterscheiden sich die beiden Frameworks und für welchen Zweck eignet sich welche Bibliothek besser? Aaron Newton von Clientcide hat ein sehr ausführliches Dokument zu diesem Zweck veröffentlicht, das den direkten Vergleich der umfangreichen JavaScript-Frameworks aufzeigt. Sowohl Syntax als auch Funktionen werden genau erklärt.

Wer sich also noch nicht entschieden hat, sollte einen Blick auf den Artikel (englisch) werfen. Aber auch überzeugte jQuery-Evangelisten können sich über das andere Framework informieren — und umgekehrt. Beide JavaScript-Lösungen sind eine gute Wahl.
TaskSpeed: Weiterer Test für JavaScript-Frameworks
Bei JavaScript-Frameworks ist die Geschwindigkeit sicherlich ein wichtiges Kriterium (ich berichtete kürzlich). Neben dem bekannten SlickSpeed Selectors Test existiert von Peter Higgins eine ähnliche Webanwendung namens TaskSpeed: Eine auf SlickSpeed basierende Testumgebung, die noch mehr Bibliotheken beinhaltet und zudem umfangreiche Statistiken der Ergebnisse darstellt (verschiedene Browser mit unterschiedlichen Framworks). Die Statistiken ergeben sich aus den Werten, welche die Nutzer nach einer Durchführung der TaskSpeed-Tests an die Website übermitteln können.

Die Tests von TaskSpeed sind intensiver und bei allen Durchläufen liegt das Dojo-Framework in Version 1.3 klar an erster Stelle — jQuery und Prototype tummeln sich auf den hinteren Plätzen. Die Entwickler des Dojo Toolkits haben großen Wert auf allgemeine DOM-Operationen gelegt, so dass ihr Framework fast doppelt so schnell wie andere Bibliotheken ist.
Ob die Geschwindigkeit das maßgebliche Kriterium für ein bestimmtes JavaScript-Framework ist, liegt wieder beim Entwickler. Hinter die Kulissen von TaskSpeed kann man übrigens bei GitHub schauen.