Tag: oop-mvc

201519Jul

JavaScript: Weitere nützliche Artikel zu ECMAScript 6

Aktuell tauchen immer wieder interessante Artikel und Anleitungen rund um den kommenden JavaScript-Standard ES6 auf, der längst durch Transpiler wie Babel genutzt werden kann. Zuletzt zeigten namhafte Entwickler auf, wie sich ES6 schon jetzt durch entsprechende Tools in Projekten nutzen lässt. Im vorherigen ES6-Round-Up ging es primär um Maps, Module und Template Strings.

ECMAScript 6 - Harmony

Die folgenden Artikel befassen sich mit Destructuring, Loops, Arrays, Promises und Module im Detail.

Der letzte Link zeigt nur auf einen Teilbereich bei Medium — dort findet sich eine ganze Reihe mit ausführlichen Erklärungen rund um ES6-Themen.

201518Jul

JavaScript: Grundätzliche Entwurfsmuster für Node.js

Wer als JavaScript-Entwickler mit Node.js anfängt, wird anfangs vermutlich auf einige Stolpersteine stoßen. In der Welt von Node.js gibt es ein paar Unterschiede im Vergleich zur klassischen Webentwicklung im Browser, da andere Konzepte vorliegen und eine entsprechende Programmierung erforderlich ist. Im Blog von Rising Stack findet sich dazu ein kompakter Artikel, der sich mit Entwurfsmustern für Node.js beschäftigt.

RisingStack - Fundamental Node.js Design Patterns

Zu den beschriebenen Entwurfsmustern (Design Patterns) zählen beispielsweise Singletons, Observer, Factories oder Dependency Injection. Singletons sind etwa mit statischen Funktionen vergleichbar und benötigen keine mehrfache Instanziierung. So können Singletons in Verbindung mit module.exports eine statische Klasse bilden, in der sich verschiedene Hilfsfunktionen finden. Schließlich werden in dem Beitrag noch kurz Middlewares und Pipelines beschrieben, die vor allem bei Anwendungsframeworks wie Express oder Koa zum Einsatz kommen.

201507Jul

WebAssembly: Binärcode in zukünftigen Browsern

Mozilla-Entwickler Brendan Eich hat vor kurzem bekannt gegeben, dass zukünftige Webbrowser mit einem Binärformat ausgestattet werden, das die Ausführung von Binärcode auf einer Low-Level-Ebene ermöglicht: Mit WebAssembly können komplexe Webanwendungen entwickelt werden, die eine hohes Maß an Performance erwarten. WebAssembly-Code wird schneller ausführbar sein, da er eine hohe Maschinenlesbarkeit aufweist und somit nicht erst interpretiert werden muss.

WebAssembly wird auf einem asm.js-Polyfill basieren und ist zum Beispiel auch für Portierungen interessant, wie es die Unreal Engine 3 zeigt. Wer sich für das Thema interessiert, findet auf Medium.com einen interessanten Artikel dazu. Bei SitePoint wird das Thema im Bezug auf Reactive Programming behandelt und bei GitHub steht der aktuelle Design-Entwurf der Binärsprache bereit.
Zum Abschluss sei gesagt, dass WebAssembly kein Ersatz zu JavaScript, sondern lediglich eine Ergänzung sein wird.

201507Jun

JavaScript: ECMAScript 6 schon jetzt für Projekte einsetzen

Die Features von ECMAScript 6 (Harmony) können im Prinzip schon jetzt in 2015 für Projekte verwendet werden: Durch Transpiler wie Babel oder Traceur wird geschriebener ES6-Code für Browser in entsprechenden ES5-Fallback-Code umgewandelt, sofern diese ES6-Funktionen noch nicht unterstützen. Weiterhin empfiehlt sich die Verwendung eines Modulsystems (RequireJS, SystemJS), da durch ES6 echte Klassen und Module möglich sind. Zudem sollte ein Package-Manager wie jspm eingesetzt werden, um automatische Abhängigkeiten aufzulösen.

ECMAScript 6 - Harmony

Mit diesen Voraussetzungen lassen sich ohne Probleme schon jetzt moderne Web-Projekte auf ES6-Basis entwickeln. Damit der ganze Prozess etwas leichter verständlich wird, sind hierzu zwei Artikel zu empfehlen:

Die beiden Artikel ergänzen sich gegenseitig und stammen von angesehenen JavaScript-Entwicklern (Dr. Axel Rauschmayer und Cody Lindley von Telerik). Ein Blick auf ES6 lohnt sich in jedem Fall, zumal auch AngularJS 2 darauf basieren wird und Module einsetzt. Wer mit ES6 experimentieren möchte, nutzt dazu am besten den TypeScript Playground oder den Babel-REPL (Read-Eval-Print-Loop).

201529Mai

JavaScript: JSX anhand von React-Komponenten erklärt

Mit React hat Facebook auch JSX eingeführt, eine JavaScript-Syntax-Erweiterung, mit der XML-Notationen in JavaScript-Objekte transformiert werden. Obwohl die Verwendung von JSX in React optional ist, empfiehlt sich die Anwendung von JSX-Templates in React-Komponenten. Allerdings sollte klar sein, dass sich bei JSX nicht um eine Template-Sprache (wie etwa Handlebars oder EJS) handelt: JSX stellt eine deklarative Syntax dar, um das virtuelle DOM von React darzustellen. Der virtuelle DOM-Tree wird schließlich mit dem eigentlichen DOM-Tree der HTML-Seite abgeglichen, wobei nur die Änderungen synchronisiert werden.

JSX muss zudem nicht ausschließlich für HTML verwendet werden, sondern kann allgemein für das Abbilden von beliebigen Objektbäumen genutzt werden. Auch das Event-Handling unterscheidet sich bei JSX zu dem von anderen Template-Engines: Events werden an die React-Root-Node delegiert, wodurch nicht für mehrere Elemente Event-Listener im Speicher gehalten werden müssen.
Diese und weitere Aspekte werden in einem Artikel auf Medium.com beschrieben. Entwickler sollen dadurch ein besseres Bild von der Technologie erhalten, um sie zusammen mit React-Komponenten einsetzen zu können.

201525Mai

JavaScript: Alternative Konzepte zu Flux und React

Mittlerweile dürften die meisten JavaScript-Entwickler mit den Begriffen Flux oder React etwas anfangen können. Facebook hat damit neue Methoden zur Entwicklung moderner Webanwendungen geschaffen. Neben einem virtuellem DOM und einem unidirektionalen Datenfluss stehen bei React ein Klassensystem, Event-Emitter, Actions und Stores im Vordergrund der Funktionsweise. Das ganze stellt eine mögliche Lösung dar, bietet aber zugleich Raum für Weiterentwicklungen.

Flux - Application Architecture for Building User Interfaces

Inzwischen gibt es zwei Vertreter, welche die Paradigmen von Facebook analysiert und verändert haben. Zum einen hat der Entwickler Matti Lankinen eine Alternative beschrieben, die auf Bacon.js und React basiert: Hier wird also die Flux-Architektur mit ihren Konventionen aufgelöst und durch "Functional Reactive Programming (FRP)" ersetzt, bei dem Event-Streams die Grundlage bilden. Actions und Stores werden überflüssig, da eine "öffentliche API" als lokaler Dispatcher agiert und die Zustände innerhalb der Anwendung regelt. Eine beispielhafte TodoMVC-App demonstriert die Funktionsweise.
Der zweite Ansatz bezieht sich auf das UI-Framework Deku: Hierbei handelt es sich um eine funktionale Alternative zu React, die auf das Klassensystem verzichtet. ES6, JSX sowie Komponenten kommen hier weiterhin zum Einsatz, lediglich das Rendering gleicht bei dieser Idee dem einer Game-Engine.

201506Mai

JavaScript: Einführung in die Konzepte von React.js

Mit React.js stellen die Entwickler von Facebook schon seit geraumer Zeit eine Alternative zu AngularJS oder anderen MVW-Frameworks zur Verfügung. Zuletzt wurde mit React Native sogar ein Framework vorgestellt, mit dem sich native Mobile-Apps auf der Basis des JavaScript-Frameworks entwickeln lassen.
Der Einstieg in das vielseitige Framework gestaltet sich aber nicht unbedingt einfach, da verschiedene Konzepte verwendet werden und komplexe Bereiche abgedeckt werden. Die Entwickler von RisingStack haben daher ein ausführliches Tutorial veröffentlicht, das die Welt von React besser verständlich machen soll.

React - A JavaScript library for building user interfaces

Behandelt werden in dem Artikel die grundlegenden Themen rund um die JavaScript-Bibliothek. React setzt auf ES6 (mittels Babel-Transpiler) und Komponenten, die wiederum JSX-Templates beinhalten. Bei JSX handelt es sich um eine JavaScript-Erweiterung, welche die direkte Einbindung von XML-Code in JavaScript und Zwei-Wege-Bindings ermöglicht. React verarbeitet schließlich die JSX-Views, verknüpft dynamische Daten (Backend) in einem virtuellem DOM, welches für die Präsentation sorgt und auf Änderungen wartet (unidirektionaler Datenfluss). Dieser Sachverhalt wird ausführlich in dem Artikel beschrieben und am Ende wird noch eine mögliche Anwendungsstruktur aufgezeigt.
Mittlerweile ist auch schon der zweite Teil von insgesamt drei Teilen veröffentlicht worden.

201501Apr

React Native: Native Apps mit React/JavaScript erstellen

Und noch einmal Facebook: Bei den hauseigenen Open Source-Projekten tut sich momentan etwas. Noch steht die Veröffentlichung der eigenen IDE namens Nuclide aus und inzwischen wurde auch das Framework React Native zum Open Source-Projekt gemacht. Damit lassen sich native Apps für mobile Geräte auf Basis von React erzeugen. Derzeit steht nur die iOS-Version bereit, womit sich jedoch schon arbeiten lässt. Installiert wird das Framework per Node.js und auch die App-Entwicklung stützt sich ganz auf die V8-Engine: Zu Beginn läuft ein lokaler Server, auf den die App zugreift, so dass die App bzw. der View bei Code-Änderungen nur per Tastenkürzel neu geladen und nicht neu kompiliert werden muss.

React Native - A framework for building native apps using React

Das Beispiel funktioniert soweit einwandfrei, doch will man komplexere Anwendungen erstellen oder andere React-Widgets benutzen, erfordert es schon tiefer gehende Kenntnisse des Facebook-Frontend-Frameworks. Bei GitHub finden sich schon etliche Beispiele, welche die verschiedenen Komponenten oder gar Spiele demonstrieren.
Insgesamt ist der Ansatz interessant, allerdings lässt die Android-Unterstützung noch auf sich warten. Daher empfiehlt sich für die schnelle Entwicklung hybrider Cross-Plattform-Apps auf JavaScript-Basis vorerst das Ionic-Framework, das auf AngularJS und PhoneGap bzw. Cordova basiert und eigene JavaScript-/CSS-Komponenten bietet. Wer also ohnehin schon mit AngularJS vertraut ist, dürfte mit dem Ionic-Framework bestens bedient sein. Auch hier geht die App-Entwicklung dank Node.js und LiveReload sehr schnell von statten.