Tag: tipps

201528Mär

Node.js: Einfacher Webserver mit connect und serve-static

Ich habe das Skript schon seit einiger Zeit im Einsatz und mittlerweile dürfte es auch allgemein bekannt sein, wie sich mit Node.js und den Modulen connect und serve-static einfache Webserver einrichten lassen. Wenn es wirklich nur darum geht, schnell und unkompliziert HTML-, JavaScript- und CSS-Dateien auszuliefern, muss nicht gleich das umfangreiche Express.js-Framework verwendet werden. Mit dem folgendem Setup kann das Vorhaben schneller umgesetzt werden, da die genutzten Module kompakter ausfallen als Express.js.

Zuerst müssen dazu die beiden Module lokal installiert werden:

  • npm install connect serve-static

Anschließend kann der Webserver mit diesem Skript erzeugt werden:

  • var connect = require('connect');
  • var serveStatic = require('serve-static');
  • var http = require('http');
  •  
  • var app = connect().use(serveStatic(__dirname));
  •  
  • http.createServer(app).listen(3000);

Nach dem Start über die Kommandozeile ist der Server dann per http://localhost:3000 erreichbar. Das Skript steht auch als Gist bereit. Wer alternativ nach einer universellen Lösung für statische Webserver unter Windows und Mac OS X sucht, sollte einen Blick auf den Fenix Web Server werfen. Hier wird auch gleich noch eine Benutzeroberfläche geboten, welche per Klick die Verwaltung von mehreren lokalen Webservern und deren Neustart ermöglicht.

201516Mär

jQuery: Kurzanleitung für Deferred-Objekte und Promises

Um in JavaScript die sogenannte "Callback Hell" zu verhindern, können sich JavaScript-Entwickler seit jQuery 1.5 dem Deferred-Objekt und damit verbundenen Promises bedienen. Dabei handelt es sich um ein Konzept, mit dem sich asynchrone Programmabläufe besser steuern lassen. Dies kann beispielsweise bei Ajax-Abfragen, Animationen oder Benutzerinteraktionen der Fall sein.

jQuery - Kurzanleitung für Deferred-Objekte und Promises

Zusammen mit dem Deferred-Objekt können also Promises und entsprechende Funktionen wie $.then() und $.when() eingesetzt werden. Weiterhin können Callbacks mit .done() und .fail() ausgeführt werden, nachdem ein Promise aufgelöst (per resolve oder reject) wurde. Um die ganzen Begrifflichkeiten und den Zusammenhang von Deferred-Objekten und Promises besser zu verstehen, können Interessierte einen Blick in die Anleitung von Vasanth Krishnamoorthy werfen. Der Entwickler zeigt hier anhand eines einfachen Beispiels die Funktionsweise von Deferred-Objekten auf. Schließlich wird auch die synchrone Version des Beispiels aufgezeigt, wodurch das Konzept noch besser verständlich wird.

201511Mär

ANNE: Stack aus AngularJS, Node, Neo4J und Express

Für moderne Webanwendungen muss nicht immer ein LAMP-Stack (Linux, Apache, MySQL, PHP) her: Dank der Beliebtheit von Node.js und NoSQL-Datenbanken eröffnen sich Webentwicklern in diesem Bereich neue Möglichkeiten. Mit Node.js steht ein plattformunabhängiges Server-System bereit, das mit bestehenden NoSQL-Lösungen harmoniert. Zusammen mit dem Express-Framework, das sich mittlerweile als Quasi-Standard etabliert hat, werden neue Konstellationen möglich, um eine Webanwendung zu betreiben. MEAN (MongoDB, Express, AngularJS, Node.js) stellt einen dieser Technologie-Stacks dar.
Wer hier noch eine weitere Alternative sucht, könnte mit dem ANNE Stack (AngularJS, Node, Neo4J, Express) gut beraten sein: Hier kommt die Graph DB Neo4j zum Einsatz, die eine RESTful API bietet und über die Cypher-Syntax angesprochen werden kann.

ANNE Stack - AngularJS, Node, Neo4J and Express

In dem Blog-Eintrag von 42id wird der ANNE Stack anhand eines Problems beschrieben. Die dazugehörige Beispiel-Anwendung, ein System zur Verwaltung von Medikamenten, steht bei GitHub zum Download bereit. Der Stack dient in jedem Fall als Inspiration und gibt Einblick in eine mögliche Server-Anwendung auf Basis von Node.js.

201529Jan

is.js: Micro-Framework für Überprüfungen und Vergleiche

Dass nahezu alles in JavaScript wie ein Objekt behandelt wird, dürfte mittlerweile bekannt sein. Um den genauen Typ einer Variable herauszufinden, ist die Verwendung von "Object.prototype.toString()" nötig. Wer in seinem Projekt nicht unbedingt ein fertiges Framework einsetzt, das bereits mit Methoden zur Überprüfung und Validierung verschiedener Arten ausgestattet ist, kann einen Blick auf das Micro-Framework is.js werfen.

is.js - micro check library

Die Bibliothek ist denkbar einfach zu benutzen und bietet eine große Anzahl an fertigen Routinen zur Überprüfung von Variablen an. Dazu zählen Typ-Überprüfungen, reguläre Ausdrücke, Zeitangaben, Strings, mathematische Vergleiche und User-Agent-Variablen (Gerät, Betriebssystem, Browser, etc.).

Ein paar Beispiele:

  • is.email('test@test.com');
  • is.alphaNumeric('y3s');
  • is.weekend(new Date('07/03/1985'));
  • is.all.even([4, 2, 7]);
  • is.ios()

Mit der Bibliothek lässt sich also unter Umständen viel Zeit sparen. Die Größe der JavaScript-Datei in minifizierter Form beläuft sich auf rund 11 KB.

201521Jan

JavaScript: Nützliche Einführungen und Tipps für ES6

Die Spezifikationen der sechsten Edition von JavaScript (ECMA-262) wurden im Dezember 2014 aktualisiert und der Webstandard rückt der Fertigstellung ein Stück näher. Im Node.js-Bereich wird ES6 durch io.js noch mehr Beliebtheit erlangen und auch Angular 2.0 wird komplett auf ES6 aufgebaut sein. Wer die zukünftigen Funktionen der Skriptsprache nutzen will, kann dazu schon seit geraumer Zeit den Traceur-Compiler verwenden.
Kürzlich wurden einige interessante Artikel und Hilfestellungen veröffentlicht, die verschiedene Bereiche des Standards beleuchten.

Count Up to Version 6 of JavaScript

So handelt es sich beispielsweise bei count-to-6 um ein Node.js-Modul, mit dem eine interaktive Einführung in die Bereiche von ES6 zur Verfügung steht. Weiterhin empfiehlt sich ein Blick in die folgende Beiträge, die in den letzten Wochen entstanden sind:

Viel Spaß beim Ausprobieren!

201419Nov

THREE.BasicThirdPersonGame: Ein WebGL-Game-Starterkit

Für die englische Version meiner Website habe ich ein kleines WebGL-Spiel entwickelt, bei dem es sich um einfaches Jump 'n' Run-Prinzip im dreidimensionalen Raum handelt. Dabei kommen die Bibliotheken THREE.js (3D-Engine) und Cannon.js (Physik-Engine) zum Einsatz. Während der Entwicklung des Spiels ist die Idee zu einem kleinen Framework gekommen, das jetzt unter dem Namen THREE.BasicThirdPersonGame als Open Source-Projekt bereitsteht.

THREE.BasicThirdPersonGame - Game Starter Kit in THREE.js + Cannon.js

Dabei handelt es sich also um eine Basis für mögliche 3D-WebGL-Browserspiele, bei denen der Spieler aus der Perspektive der dritten Person verfolgt wird. Während THREE.js die Darstellung übernimmt, sind durch Cannon.js physikalisch korrekte Berechnungen möglich, was sich unter Anderem durch die Verwendung von Starrkörpern (Rigid bodies) auszeichnet. Eine virtuelle Spielwelt kann dank Rigid bodies mit Eigenschaften wie Gravitation, Reibung und Federung versehen werden.

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201418Nov

Karma HTMLfile Reporter: Unit Test-Ergebnisse als HTML

Mit Karma steht seit geraumer Zeit ein komfortables Node.js-Modul zur Verfügung, mit dem sich automatisiert JavaScript-Unit Tests ausführen lassen. Dabei kann auf bekannte Test-Bibliotheken wie Jasmine, Mocha oder QUnit zurückgegriffen werden. Bisher hatte ich Karma in erster Linie bei AngularJS-Projekten im Einsatz und hier leistet es ganze Arbeit. Lediglich die Ausgabe der Unit Test-Ergebnisse in der Konsole störten etwas, weshalb ich ein Karma-Reporter-Plugin geschrieben habe, mit dem sich die Ergebnisse übersichtlich auf einer HTML-Seite ausgeben lassen.

Karma HTMLfile Reporter - Unit Test-Ergebnisse als HTML

Entstanden ist schließlich der Karma HTMLfile Reporter, der mittlerweile schon ein Jahr bei GitHub bereitsteht. Dennoch könnte es für einige Entwickler interessant sein, um sich einen besseren Überblick über die ausgeführten Unit Tests zu verschaffen.

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201410Nov

Firefox Developer Edition: Webbrowser für Webentwickler

Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums von Firefox hat Mozilla heute die Firefox Developer Edition veröffentlicht, die speziell an Webentwickler gerichtet ist und verschiedene Tools zum Entwickeln moderner WebApps bietet. Der neue Browser soll vor allem das plattformübergreifende Arbeiten von einem Gerät aus erleichtern, was durch das Add-On "Valence" (zuvor: Firefox Tools Adapter) erreicht wird. Dabei handelt es sich um eine Erweiterung, welche die Anbindung an Android-, iOS- oder Firefox OS-Geräte (also Tablets und Smartphones) ermöglicht.

Firefox Developer Edition

Die Firefox Developer Edition besteht also in erster Linie aus dem aktuellen Firefox-Build, der WebIDE und dem Valence-Add-On: Damit können lokale WebApps aber auch Remote-Projekte mit den gängigen Firefox-Tools (Web-Konsole, Seiten-Inspektor, Javascript-Debugger, Netzwerkanalyse, Audio-Editor, etc.) untersucht werden. Die WebIDE enthält verschiedene Integrationen von Laufzeitumgebungen wie beispielsweise einem Simulator, einem Remote-Browser, einer Chrome Desktop-Anwendung, einer Firefox OS-App oder einer normalen Website. Für das Debuggen von Android-Apps wird natürlich ein entsprechender USB-Treiber für das angeschlossene Smartphone benötigt und die Android Debug Bridge (ADB) muss das Gerät per adb devices auflisten. Unter Mac OS X gestaltet sich der Prozess für iDevices etwas einfacher. Besteht schließlich eine USB-Verbindung, können die Tabs des Smartphone-Browsers mit dem Inspektor oder der Konsole bearbeitet werden. Schließlich ist noch ein Tool zur schnellen Kommunikation enthalten: Per Klick können Links erzeugt werden, die dann an andere Entwickler weitergeschickt werden können, wodurch eventuelle Probleme direkt im Browser-Chat diskutiert werden können.
Die Developer Edition von Firefox ersetzt damit den Aurora-Build und wird alle 6 Wochen neue Funktionen erhalten.