Tag: windows
CrossOver: Windows-Anwendungen unter Mac OS X
Wer unter Mac OS X arbeitet, wird in der Regel für alle Zwecke ein entsprechendes Programm finden. In bestimmten Fällen besteht allerdings dennoch die Notwendigkeit für Windows-Anwendungen: Hier bieten sich verschiedene Möglichkeiten an, wie etwa ein Dual-Boot mit Bootcamp oder die Verwendung einer virtuellen Maschine durch Parallels. Die dritte Möglichkeit besteht in der nativen Ausführung von Windows-Programmen durch einen Emulator wie Wine. Hierbei wird unter Anderem die Win32-API simuliert, ohne dass dabei das ein installiertes Betriebssystem erforderlich ist. Eine etwas optimierte und benutzerfreundliche Variante von Wine stellt die Anwendung CrossOver dar, welche die einfache Verwendung von Windows-Anwendungen unter Mac OS X ermöglicht.

CrossOver ist im Gegensatz zu Wine eine kommerzielle Software, die für etwa 50 EUR zu haben ist. Die Unterschiede zu Wine finden sich untere Anderem hier. Bis zum Ende dieses Tages (31. Oktober) steht CrossOver im Rahmen einer Aktion noch kostenlos zum Download bereit. Auf dieser Seite müssen lediglich Name und E-Mail-Adresse eingetragen werden, um anschließend den Download-Link für die Anwendung zu erhalten.
TideSDK: Plattformunabhängige Desktop-Apps
Vielen Webentwicklern dürfte die Titanium-Plattform von Appcelerator bekannt sein, mit der sich in erster Linie native iOS- oder Android-Applikationen durch JavaScript entwickeln lassen. Auch hybride Anwendungen sind mit dem Framework möglich. Interessant an der Titanium-Plattform war auch die Möglichkeit, Desktop-Anwendungen mit HTML, JS und CSS zu entwickeln. Allerdings wurde es um diesen Bereich etwas still, was sich aber jetzt wieder ändert: Mit dem TideSDK erscheint das Titanium-Desktop-Framework in neuem Licht und steht nun auch endlich zum Download bereit.

Im Endeffekt ermöglicht das TideSDK das Gleiche, was mit den Tools und SDKs von Mozilla oder Adobe machbar ist: Plattformunabhängige Desktop-Apps (Windows 7/8, Mac OS X, Linux), die durch eine einfache Skriptsprache entwickelt werden können. Im Gegensatz zu Adobes AIR entstehen bei TideSDK allerdings native Anwendungen, die Gebrauch von den betriebssystemspezifischen Funktionen machen können. Zudem lassen sich Titanium-Anwendungen durch weitere Sprachen erweitern: So können neben HTML, JavaScript oder CSS auch Python, Ruby und PHP eingesetzt werden. Weitere Informationen sowie eine Anleitung finden sich hier.
A5 HTML5 Animator: Tool für Web-Animationen
Mit den Fähigkeiten von HTML5 und CSS3 werden komplexe Animationen im Web künftig auch durch Webstandards möglich. Grundsätzlich gibt es die Unterscheidung zwischen HTML5-Canvas-Animationen und CSS3-Transformationen, die auf DOM-Elemente angewendet werden. Für echte Canvas-Animationen gibt es derzeit nur das Mac OS X-Tool Radi, das erweiterte Möglichkeiten wie Vektor-Animationen oder Grafikprogrammierung bietet. Im Bereich der CSS3-Animationen gibt es mehrere Tools wie Adobe Edge, den Sencha Animator oder Hype (Mac OS X).
Nun befindet sich eine neue Anwendung aus diesem Sektor im öffentlichen Beta-Test: Der A5 HTML5 Animator von Data Becker kommt mit einer aufgeräumten Oberfläche und bietet moderne Möglichkeiten für die Animation von DOM-Elementen.

Die Software kommt mit einem ausgereiften Toolset, zu dem eine Timelime, Keyframe-Animationen, Szenen und ein JavaScript-Editor mit Syntaxhervorhebung gehören. Durch die Szenen können also auch umfangreichere Animationen mit verschiedenen Timelines erstellt werden. Die Elemente auf der Bühne können über eine Palette in ihrer Darstellung angepasst und animiert werden (Farbe, Eckenradius, Transparenz, Drehung, Neigung, Schatten, Reflexion, etc.), was komplexere Animationen auch ohne das Schreiben von CSS3-/JavaScript-Code ermöglicht. Interessant sind zudem die "Live-Animationen", bei denen es sich um Effekt-Templates handelt, die beliebig auf Elemente angewendet werden können.
Der A5 HTML5 Animator befindet sich wie gesagt in einer öffentlichen Beta-Phase und kann daher schon heruntergeladen und getestet werden. Die Windows-Anwendung wird in ca. 2 Monaten veröffentlicht werden und ist dann für 117,80 EUR zu haben.
MonitorMouseMover: Cursor per Shortcut bewegen
Gerade bei Webdesignern und -entwicklern ist die Verwendung eines zweiten Monitors mittlerweile selbstverständlich: Für Paletten, Entwicklertools oder etwa die E-Mail-Anwendung eignet sich ein separater Bildschirm bestens. Die Auflösungen der verwendeten Monitore dürften heutzutage relativ hoch ausfallen, so dass Pixelmaße wie 1920×1200 oder 1680×1050 gängig sein dürften. Die Wege, die mit der Maus zurückgelegt werden, können unter Umständen sehr lang werden, wenn häufig zwischen den Monitoren gewechselt werden muss. Aus diesem Grund hatte ich vor einiger Zeit ein Skript geschrieben, das den Mauszeiger per Tastenkürzel zwischen den beiden Bildschirmen bewegt. Der Cursor wird dabei direkt in die Mitte des anderen Screens bewegt, abhängig davon, auf welchem Monitor sich der Zeiger gerade befindet. Daher trägt das Skript den Namen "MonitorMouseMover".

Da ich das Skript schon mehrere Jahre im Einsatz habe, ist es mittlerweile zum unverzichtbaren Werkzeug geworden. Bei dem Tool handelt es sich um eine eigenständige Windows-Anwendung (portable EXE-Datei), die in AutoHotkey entwickelt wurde. Das Skript funktioniert mit 2 Monitoren, die unterschiedlich angeordnet sein können und verschiedene Auflösungen haben können. Es spielt also keine Rolle, welcher der beiden Bildschirme als primäres Anzeigegerät festgelegt ist.
Weiterlesen...Windows 8: Microsoft erklärt die Neuerungen
Der ursprüngliche Startknopf fehlt, es gibt einen zweiten Desktop und der klassische Desktop ist eine Metro-App: Microsoft hat mit Windows 8 einige Änderungen eingeführt, an die sich die Benutzer erst gewöhnen müssen. Tastaturbefehle sind wichtiger geworden, da sich darüber schneller bestimmte Aktionen erzielen lassen. Die Ausrichtung auf Tablet-PCs mit Touch-Display begründet sich zwar in vielen Innovationen, löst aber gleichzeitig auch Fragen bei den Benutzern aus. Diese Fragen will Microsoft in einem aktuellen Blog-Eintrag beantworten, in dem Kent Walter (Windows-Team) die wichtigsten Neuerungen behandelt.

So wird zuerst die Frage nach dem versteckten "Start"-Button geklärt, der sich in Windows 8 in der "Charm-Bar" versteckt, die zur Metro-Oberfläche gehört. Dort findet sich auch die Suche sowie grundsätzliche PC-Einstellungen, die separat zur klassischen Systemsteuerung stehen. Deutlich wird in dem Blog-Eintrag auch der Wechsel zwischen Desktop-Anwendungen und Metro-Apps, denn Letztere lassen sich mit einem separaten Manager umschalten.
Wichtig in Windows 8 sind schließlich die Tastaturkürzel, da diesen durch die Existenz von zwei Desktops ein höherer Wert zugeschrieben ist. Daher hat Microsoft eine Übersicht veröffentlicht, in der die neuen Shortcuts aufgelistet sind. Für Interessierte und Windows 8-Einsteiger dürfte der Blog-Eintrag also nützliche Informationen enthalten.
Windows 8: Kurztest der Beta-Version
Windows 8 stellt wahrscheinlich die größte Umstrukturierung dar, die in der bisherigen Geschichte des Betriebssystems verzeichnen ist. Die starke Ausrichtung auf Tablet-PCs zeigt ihre Konsequenzen in der Bedienung des Systems und man darf gespannt sein, wie gut diese von den Anwendern angenommen werden. Es gibt mittlerweile schon etliche Tests im Netz und ich will in diesem Beitrag nur die Punkte beleuchten, die mir bei dem Test aufgefallen sind.
Seit dem Bestehen von Betriebssystemen mit grafischen Benutzeroberflächen wurden bestimmte Konzepte und Elemente ausgearbeitet, die im Prinzip bis heute erhalten sind: Leisten, welche die geöffneten Programme signalisieren, Fenster und ein Desktop-Modell sind zentrale Elemente, die sich sowohl in Windows als auch in Mac OS X oder Linux finden. Dinge wie die "Start"-Schaltfläche, die Taskleiste oder ein Fensterwechsel (ALT + TAB) stellen abgewandelte Bereiche dar, die in jedem modernen Betriebssystem variieren. Windows 8 versucht nun das Spagat zwischen Desktop- und Tablet-Computer. Das Resultat spiegelt sich in einer zweiten Oberfläche wider, die parallel zum klassischen Windows-Desktop anzusehen ist.

Der "Windows 8 Metro Style Desktop" stellt also die neue Oberfläche dar, die nach dem Bootvorgang zu sehen ist. Der klassische Desktop ist wie eine Metro Style-App anzusehen, die über das Metro-UI aufgerufen werden kann. Wer übrigens direkt in den gewöhnlichen Desktop booten möchte, kann sich diese Anleitung ansehen. Über eine einfache Verknüpfung (zu "Desktop anzeigen") wäre das beispielsweise möglich.
Weiterlesen...Windows 8: Beta-Version und Internet Explorer 10
Microsoft hat nun eine offizielle Beta-Version des kommenden Betriebssystems "Windows 8" veröffentlicht: Auf dieser Website kann die Version, die auch als "Windows 8 Consumer Preview" bezeichnet wird, heruntergeladen werden. Das neue System aus Redmond wird nicht nur auf Desktop-Computer, sondern auch stark auf Tablet-PCs ausgelegt sein: Die neuen Metro-Style-Apps stellen Mini-Anwendungen dar, mit denen sich das System erweitern lässt. Benutzer von Android und iOS dürften mit dem Konzept vertraut sein und man darf gespannt sein, wie sich der App-Markt von Microsoft etablieren wird.

Lobenswert sind in jedem Fall jetzt schon die Dokumentationen, die Microsoft für App-Entwickler bereitstellt. Wie auch bei Apple gibt es User Experience-Richtlinien (UX), die Entwicklern und Designern bei der Konzeption ihrer Anwendungen unterstützen sollen.
Mit Windows 8 kehrt auch Internet Explorer 10 und damit eine fast vollständige Unterstützung von HTML5 und CSS3 in die Welt des Webs ein. Ein YouTube-Video zeigt verschiedene Demos und Effekte, welche die Stärken von Internet Explorer 10 (inzwischen Platform Preview 5) demonstrieren. Metro-Style-Apps können sowohl mit Visual Basic, C++ oder C# als auch mit HTML5 und JavaScript umgesetzt werden. Der im Bild zu sehende Fisch (BetaFishIE) ist eine reine CSS3-Animation, die mit CSS-Transitions und SVG umgesetzt wurde.
Windows 7 und Mac OS X: Fehler bei Verbindung
Wer ein Netzwerk zwischen einem Windows 7- und einem Mac OS X-Computer herstellen möchte, sollte in der Regel ohne Probleme auskommen. Es dürfte allgemein bekannt sein, dass von Mac OS X aus per Menü "Gehe zu -> Mit Server verbinden…" und einer Serveradresse wie "smb://win7pc" auf Windows zugegriffen werden kann. Von der anderen Seite aus ist der Vorgang auch problemlos möglich, sofern auf dem Mac OS X-Rechner die "Windows-Freigabe" aktiviert ist.

Je nachdem, wie die Benutzerkonten in OS X konfiguriert sind, ist eine Anmeldung mit oder ohne Benutzername und Kennwort möglich. Hierbei sollten eigentlich keine Komplikationen auftreten. Es kann dennoch vorkommen, dass der Zugriff trotz bestehender Verbindung fehlschlägt. Eine Firewall oder eine fehlerhafte Konfiguration der IP-Adressen (DHCP) könnten die Gründe sein. Wenn diese Faktoren ausgeschlossen werden können, kann die Suche nach der Fehlerquelle lästig werden.
Es gibt daher noch einen weiteren Trick, mit dem die Verbindung erneuert werden kann, so dass der Zugriff anschließend wieder funktionieren sollte.