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Windows 7 und Mac OS X: Fehler bei Verbindung
Wer ein Netzwerk zwischen einem Windows 7- und einem Mac OS X-Computer herstellen möchte, sollte in der Regel ohne Probleme auskommen. Es dürfte allgemein bekannt sein, dass von Mac OS X aus per Menü "Gehe zu -> Mit Server verbinden…" und einer Serveradresse wie "smb://win7pc" auf Windows zugegriffen werden kann. Von der anderen Seite aus ist der Vorgang auch problemlos möglich, sofern auf dem Mac OS X-Rechner die "Windows-Freigabe" aktiviert ist.

Je nachdem, wie die Benutzerkonten in OS X konfiguriert sind, ist eine Anmeldung mit oder ohne Benutzername und Kennwort möglich. Hierbei sollten eigentlich keine Komplikationen auftreten. Es kann dennoch vorkommen, dass der Zugriff trotz bestehender Verbindung fehlschlägt. Eine Firewall oder eine fehlerhafte Konfiguration der IP-Adressen (DHCP) könnten die Gründe sein. Wenn diese Faktoren ausgeschlossen werden können, kann die Suche nach der Fehlerquelle lästig werden.
Es gibt daher noch einen weiteren Trick, mit dem die Verbindung erneuert werden kann, so dass der Zugriff anschließend wieder funktionieren sollte.
IDA-Bildeditor: Screenshots erstellen und bearbeiten
Um schnell ein Bildschirmfoto in Windows zu erstellen, bietet sich die DRUCK-Taste auf der Tastatur an. Dadurch wird ein Screenshot in der Zwischenablage gespeichert und kann anschließend in einem Bildeditor eingefügt werden. Wenn noch kleine Korrekturen an dem Bildschirmfoto vorgenommen oder mögliche Hinweise hinzugefügt werden sollen, kann eine Anwendung wie der IDA-Bildeditor behilflich sein. Das kleine Programm enthält viele Funktionen, mit denen sich ein Screenshot nachträglich bearbeiten lässt. Dazu zählen diverse Bildeinstellungen (Farbe, Kontrast, Schärfe, etc.) sowie Linien, Rechtecke oder Pfeile, die gezeichnet werden können.

Weiterhin können mit dem IDA-Bildeditor verschiedene Effekte (z.B. ein Mosaik-Effekt) auf das Bild angewendet werden. Die Anwendung benötigt keine Installation und ist nach dem Start im Info-Bereich (System Tray) von Windows zu finden. Anschließend stehen verschiedene Shortcuts zur Verfügung, die in Verbindung mit der DRUCK-Taste unterschiedliche Aufgaben erledigen. So können bestimmte Bereiche oder Fensterelemente fotografiert werden. Eine schöne Option stellt schließlich die Möglichkeit dar, den Mauszeiger im Bildschirmfoto beizubehalten. Die fertigen Screenshots können als JPG-, GIF-, BMP- oder PNG-Grafik abgespeichert werden.
Hot Spot Studio: Virtuelle Lichteffekte erstellen
Ich hatte vor einiger Zeit nach einer Anwendung gesucht, die eine gute Licht-Simulation bietet. Ein kleines Programm in der Art stellt "Hot Spot Studio" dar: Mit der portablen Windows-Anwendung lassen sich Lichtpunkte (Spots) auf einer Arbeitsfläche platzieren und einstellen. Die Lichtfarben vermischen sich durch spezielle Algorithmen, so dass diverse Effekte erzielt werden können.

Hot Spot Studio ist einfach zu bedienen und wurde auf das Wesentliche reduziert. Mit der Maus können Lichter erstellt oder verschoben werden und in den Einstellungen lassen sich Farbe, Größe sowie die Absorption eines Spots anpassen. Weiterhin kann die Hintergrundfarbe der Arbeitsfläche eingestellt oder ein Hintergrundbild aktiviert werden. Anschließend kann das Resultat berechnet werden. Dabei entspricht die finale Bildgröße der Fenstergröße. Die Grafiken können dann als Bitmap-Datei abgespeichert werden.
Browser Ballot: Wahl in Deutschland am 17. März
Einige werden den Begriff "Browser Ballot" (Browser-Abstimmung) sicher schon häufiger gehört haben. Dabei handelt es sich um einen Auswahlbildschirm, der per Windows-Update an die Benutzer gesendet wird und darauf hinweist, dass es noch andere Webbrowser neben Internet Explorer gibt. Die Browser-Abstimmung musste von Microsoft auf Drängen der EU-Kommission umgesetzt werden, da die Vorinstallation des Internet Explorers als Manko galt. Die Auslieferung des Update-Pakets, das die Auswahl enthält, erfolgte für Nutzer in Frankreich, Großbritannien und Belgien bereits am 1. März 2010. In Deutschland werden Anwender am 17. März wählen können.
Die eigentliche Abstimmung ist eine Website, die in einem Fenster eingeblendet wird: Auf BrowserChoice.eu lässt sich die Auswahl der Browser begutachten.

Interessant sind vor allem die Texte, die sich unter den Browsern befinden — hier durften die Browserhersteller kreativ werden. Ein weiterer Punkt ist die Zufälligkeit der Reihenfolge, in der die Browser angezeigt werden. Der Algorithmus für den Zufall wurde von IBMs ODF-Architekt Rob Weir bemängelt und ist inzwischen durch den Fisher-Yates-Algorithmus korrigiert worden. Dadurch wird ein Array gleichmäßig per Zufall neu sortiert. Für Interessierte:
- function ArrayShuffle(a) {
- var d, c, b = a.length;
- while(b) {
- c = Math.floor(Math.random() * b);
- d = a[--b];
- a[b] = a[c];
- a[c] = d;
- }
- }
Lobenswert bei dem Auswahlbildschirm ist die Berücksichtigung der unabhängigen Webbrowser, die per Scrollbalken ausgewählt werden können.
Sicherheit: Update-Check bei heise Security nutzen
Die Sicherheit des eigenen Computers ist ein wichtiger Aspekt, der leicht in Vergessenheit geraten kann. Damit sind die Aktualisierungen von verwundbaren Programmen gemeint, um die man sich nicht automatisch kümmert. Viele Anwendungen bieten mittlerweile automatische Updates und dennoch ist es besser, die installierte Software überprüfen zu lassen. Hierfür bietet sich etwa der Update-Check von heise Security an, mit dem veraltete Versionen von Programmen und Plugins aktualisiert werden können.

Der Check wird von einem Testprogramm durchgeführt, das von der Firma Secunia entwickelt wurde. Eine Liste der unterstützten Software findet sich hier. Dazu zählen beliebte Werkzeuge wie der Adobe Reader, Browser-Plugins, Videoplayer oder Messenger. Wurde von dem Update-Check eine veraltete Version gefunden, erhält man den direkten Download-Link für das Programm-Update. Übrigens wird auch überprüft, ob die aktuellen Windows-Updates installiert wurden.
Ein ähnliches Projekt gibt es auch von Mozilla mit dem Plugin Check für Firefox — leider unterscheiden sich die Ergebnisse der beiden genannten Testprogramme. Daher sollte man beide Tests durchführen, um sicher zu gehen.
Altbekannt und dennoch aktuell dürfte auch der heise Netzwerkcheck sein, mit dem sich die heimischen Leitungen auf offene Ports überprüfen lassen.
Windows 7: Fenster immer im Vordergrund
Manchmal kann es in Windows sehr hilfreich sein, wenn ein Fenster im Vordergrund bestehen bleibt und über allen anderen Fenstern liegt. So kann im Hintergrund weiter gearbeitet werden, während man den Inhalt des Vordergrund-Fensters im Blick hat. Dies kann zum Beispiel der Fall sein, wenn etwas mehrmals im Taschenrechner ausgerechnet werden muss oder eine Notiz sichtbar bleiben soll.
Diese Funktionalität steht eigentlich mit der Software RBTray zur Verfügung, mit der sich Windows-Anwendungen in den Infobereich (System Tray) minimieren lassen. Allerdings steht diese Funktion unter Windows 7 nicht zur Verfügung.
Eine gute Alternative für diesen Zweck stellt das Magazin Digital Inspiration mit dem Werkzeug Always on Top bereit. Die kleine Anwendung, die in AutoHotkey geschrieben wurde, besteht aus einer ausführbaren Datei, die nach dem Starten im System Tray gelagert wird. Anschließend können Fenster einfach per STRG + SPACE in den Vordergrund gestellt werden — durch das erneute Betätigen der Tastenkombination wird der Fensterzustand wieder entfernt.
AltDrag: Fenster mit ALT verschieben und vergrößern
Mit Windows 7 wurde die Verwendung von Fenstern erheblich verbessert. Die "Aero Snap" und "Aero Peek" getauften Funktionen erlauben es, Fenster in ihrer Größe zu halbieren und an Seitenrändern zu platzieren. Zudem können maximierte Fenster einfach per Klick auf die Titelleiste in ein kleineres Fenster umgewandelt werden.
Noch mehr Komfort bei der Arbeit mit Fenstern bietet das kleine Programm AltDrag von Stefan Sundin. Mit diesem Tool ist es möglich, Fenster mit gedrückter ALT-Taste zu verschieben und deren Größe zu ändern. Dabei kann sich der Mauszeiger an einer beliebigen Stelle des Fensters befinden.

Die Anwendung bietet verschiedene Optionen zur Handhabung von Fenstern an. Hier die wichtigsten Tastenkombinationen:
AltDrag teilt ein Fenster automatisch in ein unsichtbares Raster mit 9 Teilen ein — die Fenstergröße wird dann abhängig von der Position des Mauszeigers in die entsprechende Richtung hin verändert. Mehr darüber findet sich auf der Google Code-Seite.
Weiterlesen...Windows 7: Neue Font-Stacks für neue Schriftarten
Mit Windows 7 kam die lang erwartete Ablösung für Windows Vista. Es dürfte viele Anwender geben, die Windows Vista übersprungen haben. Dennoch wurden in Vista viele Dinge eingeführt, die in Windows 7 unverändert geblieben sind — dazu zählen auch 7 neue Systemschriften, die sich in dem neuen Betriebssystem von Microsoft finden. Hier ist zur Erinnerung noch einmal eine Auflistung der neuen Schriftarten: Calibri, Cambria, Candara, Consolas, Constantia, Corbel und Segoe UI.

Um frischen Wind in die Tahoma-Wüste zu bringen, bieten sich also neue Font-Stacks an. Diese könnten etwa so aussehen:
- "Segoe UI", "Lucida Sans Unicode", "Lucida Grande", sans-serif
- Calibri, Tahoma, Helvetica, sans-serif
- Cambria, Georgia, "Times New Roman", serif
- Constantia, Georgia, "Times New Roman", serif
Zur Übersicht über alle Systemschriftarten von verschiedenen Betriebssystemen empfiehlt sich stets die Font Matrix von 24 ways.