Tag: windows

201019Apr

Hot Spot Studio: Virtuelle Lichteffekte erstellen

Ich hatte vor einiger Zeit nach einer Anwendung gesucht, die eine gute Licht-Simulation bietet. Ein kleines Programm in der Art stellt "Hot Spot Studio" dar: Mit der portablen Windows-Anwendung lassen sich Lichtpunkte (Spots) auf einer Arbeitsfläche platzieren und einstellen. Die Lichtfarben vermischen sich durch spezielle Algorithmen, so dass diverse Effekte erzielt werden können.

Hot Spot Studio

Hot Spot Studio ist einfach zu bedienen und wurde auf das Wesentliche reduziert. Mit der Maus können Lichter erstellt oder verschoben werden und in den Einstellungen lassen sich Farbe, Größe sowie die Absorption eines Spots anpassen. Weiterhin kann die Hintergrundfarbe der Arbeitsfläche eingestellt oder ein Hintergrundbild aktiviert werden. Anschließend kann das Resultat berechnet werden. Dabei entspricht die finale Bildgröße der Fenstergröße. Die Grafiken können dann als Bitmap-Datei abgespeichert werden.

201004Mär

Browser Ballot: Wahl in Deutschland am 17. März

Einige werden den Begriff "Browser Ballot" (Browser-Abstimmung) sicher schon häufiger gehört haben. Dabei handelt es sich um einen Auswahlbildschirm, der per Windows-Update an die Benutzer gesendet wird und darauf hinweist, dass es noch andere Webbrowser neben Internet Explorer gibt. Die Browser-Abstimmung musste von Microsoft auf Drängen der EU-Kommission umgesetzt werden, da die Vorinstallation des Internet Explorers als Manko galt. Die Auslieferung des Update-Pakets, das die Auswahl enthält, erfolgte für Nutzer in Frankreich, Großbritannien und Belgien bereits am 1. März 2010. In Deutschland werden Anwender am 17. März wählen können.
Die eigentliche Abstimmung ist eine Website, die in einem Fenster eingeblendet wird: Auf BrowserChoice.eu lässt sich die Auswahl der Browser begutachten.

BrowserChoice.eu

Interessant sind vor allem die Texte, die sich unter den Browsern befinden — hier durften die Browserhersteller kreativ werden. Ein weiterer Punkt ist die Zufälligkeit der Reihenfolge, in der die Browser angezeigt werden. Der Algorithmus für den Zufall wurde von IBMs ODF-Architekt Rob Weir bemängelt und ist inzwischen durch den Fisher-Yates-Algorithmus korrigiert worden. Dadurch wird ein Array gleichmäßig per Zufall neu sortiert. Für Interessierte:

  • function ArrayShuffle(a) {
  • var d, c, b = a.length;
  • while(b) {
  • c = Math.floor(Math.random() * b);
  • d = a[--b];
  • a[b] = a[c];
  • a[c] = d;
  • }
  • }

Lobenswert bei dem Auswahlbildschirm ist die Berücksichtigung der unabhängigen Webbrowser, die per Scrollbalken ausgewählt werden können.

201014Jan

Sicherheit: Update-Check bei heise Security nutzen

Die Sicherheit des eigenen Computers ist ein wichtiger Aspekt, der leicht in Vergessenheit geraten kann. Damit sind die Aktualisierungen von verwundbaren Programmen gemeint, um die man sich nicht automatisch kümmert. Viele Anwendungen bieten mittlerweile automatische Updates und dennoch ist es besser, die installierte Software überprüfen zu lassen. Hierfür bietet sich etwa der Update-Check von heise Security an, mit dem veraltete Versionen von Programmen und Plugins aktualisiert werden können.

heise Security - Update-Check

Der Check wird von einem Testprogramm durchgeführt, das von der Firma Secunia entwickelt wurde. Eine Liste der unterstützten Software findet sich hier. Dazu zählen beliebte Werkzeuge wie der Adobe Reader, Browser-Plugins, Videoplayer oder Messenger. Wurde von dem Update-Check eine veraltete Version gefunden, erhält man den direkten Download-Link für das Programm-Update. Übrigens wird auch überprüft, ob die aktuellen Windows-Updates installiert wurden.
Ein ähnliches Projekt gibt es auch von Mozilla mit dem Plugin Check für Firefox — leider unterscheiden sich die Ergebnisse der beiden genannten Testprogramme. Daher sollte man beide Tests durchführen, um sicher zu gehen.
Altbekannt und dennoch aktuell dürfte auch der heise Netzwerkcheck sein, mit dem sich die heimischen Leitungen auf offene Ports überprüfen lassen.

201013Jan

Windows 7: Fenster immer im Vordergrund

Manchmal kann es in Windows sehr hilfreich sein, wenn ein Fenster im Vordergrund bestehen bleibt und über allen anderen Fenstern liegt. So kann im Hintergrund weiter gearbeitet werden, während man den Inhalt des Vordergrund-Fensters im Blick hat. Dies kann zum Beispiel der Fall sein, wenn etwas mehrmals im Taschenrechner ausgerechnet werden muss oder eine Notiz sichtbar bleiben soll.

Diese Funktionalität steht eigentlich mit der Software RBTray zur Verfügung, mit der sich Windows-Anwendungen in den Infobereich (System Tray) minimieren lassen. Allerdings steht diese Funktion unter Windows 7 nicht zur Verfügung.
Eine gute Alternative für diesen Zweck stellt das Magazin Digital Inspiration mit dem Werkzeug Always on Top bereit. Die kleine Anwendung, die in AutoHotkey geschrieben wurde, besteht aus einer ausführbaren Datei, die nach dem Starten im System Tray gelagert wird. Anschließend können Fenster einfach per STRG + SPACE in den Vordergrund gestellt werden — durch das erneute Betätigen der Tastenkombination wird der Fensterzustand wieder entfernt.

200904Dez

AltDrag: Fenster mit ALT verschieben und vergrößern

Mit Windows 7 wurde die Verwendung von Fenstern erheblich verbessert. Die "Aero Snap" und "Aero Peek" getauften Funktionen erlauben es, Fenster in ihrer Größe zu halbieren und an Seitenrändern zu platzieren. Zudem können maximierte Fenster einfach per Klick auf die Titelleiste in ein kleineres Fenster umgewandelt werden.
Noch mehr Komfort bei der Arbeit mit Fenstern bietet das kleine Programm AltDrag von Stefan Sundin. Mit diesem Tool ist es möglich, Fenster mit gedrückter ALT-Taste zu verschieben und deren Größe zu ändern. Dabei kann sich der Mauszeiger an einer beliebigen Stelle des Fensters befinden.

AltDrag

Die Anwendung bietet verschiedene Optionen zur Handhabung von Fenstern an. Hier die wichtigsten Tastenkombinationen:

  • ALT + Linke Maustaste Fenster verschieben
  • ALT + Klick Fenster maximiert -> Verkleinern
  • ALT + Doppelklick Fenster verkleinert -> Maximieren
  • ALT + Rechte Maustaste Fenstergröße anpassen
  • ALT + SHIFT + Linke Maustaste Fenster verschieben (mit Snapping)

AltDrag teilt ein Fenster automatisch in ein unsichtbares Raster mit 9 Teilen ein — die Fenstergröße wird dann abhängig von der Position des Mauszeigers in die entsprechende Richtung hin verändert. Mehr darüber findet sich auf der Google Code-Seite.

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200916Nov

Windows 7: Neue Font-Stacks für neue Schriftarten

Mit Windows 7 kam die lang erwartete Ablösung für Windows Vista. Es dürfte viele Anwender geben, die Windows Vista übersprungen haben. Dennoch wurden in Vista viele Dinge eingeführt, die in Windows 7 unverändert geblieben sind — dazu zählen auch 7 neue Systemschriften, die sich in dem neuen Betriebssystem von Microsoft finden. Hier ist zur Erinnerung noch einmal eine Auflistung der neuen Schriftarten: Calibri, Cambria, Candara, Consolas, Constantia, Corbel und Segoe UI.

Windows Vista - Systemschriften

Um frischen Wind in die Tahoma-Wüste zu bringen, bieten sich also neue Font-Stacks an. Diese könnten etwa so aussehen:

  • "Segoe UI", "Lucida Sans Unicode", "Lucida Grande", sans-serif
  • Calibri, Tahoma, Helvetica, sans-serif
  • Cambria, Georgia, "Times New Roman", serif
  • Constantia, Georgia, "Times New Roman", serif

Zur Übersicht über alle Systemschriftarten von verschiedenen Betriebssystemen empfiehlt sich stets die Font Matrix von 24 ways.

200906Nov

7 Taskbar Tweaker: Windows 7-Taskleiste optimieren

Benutzer von Windows 7 werden sich mit der neuen Taskleiste angefreundet haben — oder auch nicht. Mit den Standard-Einstellungen von Windows 7 lässt sich der XP-Stil fast komplett wiederherstellen. Wer die Funktionen der Taskbar erweitern oder abschalten möchte, kann dafür 7 Taskbar Tweaker nutzen: Mit dem kleinen Programm lässt sich beispielsweise die automatische Gruppierung von Fenstern deaktivieren. Weiterhin kann das Standard-Kontextmenü von Taskbar-Symbolen geändert werden und die Aktion für das Ablegen von Dokumenten auf einem Symbol (Dropping) kann angepasst werden.

7 Taskbar Tweaker

Die Anwendung ist auf jeden Fall gelungen und sorgt für eine bessere Bedienbarkeit der ohnehin schon gut durchdachten Windows 7-Taskleiste. Zusammen mit Start Killer (entfernt Start-Button) und Launchy lassen sich Programme zudem sehr komfortabel mit der Tastatur starten.

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200931Okt

Windows 7: Notepad++ mit Symbol im Kontextmenü

Wer ebenfalls auf das neue Windows 7 umgestiegen ist und zudem Notepad++ benutzt, wird unter Umständen den fehlenden Kontextmenü-Eintrag bei Dateien bemerkt haben (der Eintrag fehlt nur in der 64-Bit-Version von Windows 7). Die Installation des beliebten Code-Editors legt den Eintrag normalerweise automatisch an, allerdings scheint es mit Windows 7 in der 64-Bit-Variante noch Probleme zu geben. Wer diese Funktionalität nicht missen möchte, kann sie mit zwei kleinen Änderungen im Registrierungs-Editor von Windows reproduzieren.

Windows 7 - Notepad++ im Kontextmenü

Der für den Kontextmenü-Eintrag benötigte Schlüssel kann mit meiner Regstrierungsdatei erzeugt werden. Die Datei muss nach dem Herunterladen editiert werden — es wird lediglich der komplette Programmpfad von Notepad++ benötigt. Zu beachten ist hierbei der doppelte Backslash, so dass der Pfad etwa so aussehen könnte:

  • C:\\Program Files (x86)\\Notepad++\\notepad++.exe

Nachdem man den Pfad angepasst hat, kann bei Bedarf noch der im Menü erscheinende Text angepasst werden — voreingestellt ist der Text "Edit in Notepad++". Anschließend kann die Datei geschlossen und in die Windows-Registrierung eingetragen werden. Dazu muss lediglich ein Doppelklick auf die .reg-Datei und eine Bestätigung erfolgen.
Das Symbol im Kontextmenü erreicht man durch einen weiteren Eintrag in der Registrierung. Dazu öffnet man den Registrierungs-Editor per Ausführen-Dialog (Startmenü oder WIN + R), in den man "regedit" eingibt.

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